Notre UTMB, jour 3 – La depart et beaucoup d’excitation

Nun ist es also soweit. Seit Januar wissen wir, dass dieser Tag kommen würde, seit 2 Jahren sind wir zumindest geistig darauf eingestellt, dass es irgendwann soweit ist und nun sind es nur noch gute 2 Stunden bis zum Start. Ich habe zum Glück keinen Brustgurt für die Pulsmessung dabei, aber die Aufregung steigt und steigt. Und noch zieht sich auch das Grinsen im Gesicht bei mir breiter – aber da habe ich keine Angst: Das wird innerhalb der nächsten 40 Stunden bestimmt das eine oder andere Mal vergehen. Oder zu einer schmerzverzerrten Grimasse werden. Und letztendlich ist es ja unter anderem auch das, was der Guide und ich gewählt haben: „Leiden für den Erfolg“.
Wie Ingo Schulze vor dem Beginn des Deutschland-Laufs, bei der ersten Zusammenkunft so schön treffend gesagt hat: „Ihr werdet alle Schmerzen haben, das ist schon mal sicher! Es ist nur die Frage, wie ihr damit umgehen werdet.“

Im Laufe des Tages hat sich das Wetter ein bisschen zugezogen, Wolken sind über die Berge gekrochen und es gab schon die eine oder andere Husche, aber noch nichts Besorgnis erregendes. Zudem sind Tina und Arabella zu einer Fahrradtour mit den Mountainbikes aufgebrochen und haben für uns schon mal die Scouts auf der Strecke gemacht. Das Fazit: „Es wird knallhart“. Sie mussten an einigen Stellen die Räder schieben – und das nicht nur bergauf! Was das Höhenprofil im offiziellen Magazin und auf der Webseite bisher uns nur andeutete, wurde durch die Schilderungen der beiden ziemlich real und ja, es kam irgendwie näher.

Aber umso besser ist es, dass es nun bald losgeht und die Schrecken für uns nicht mehr nur in unserer Vorstellung sind, sondern tatsächlich unter unseren Füßen. Und wie ein – mir unbekannter – Autor einmal sagte: „Diejenigen sind die Mutigsten, die die Gefahr kennen und sich ihr trotzdem stellen.“
Hoffen wir, dass es kein Übermut ist 😉

P.S.: Am Tag 4 wird es – aus verständlichen Gründen – keinen Blog-Eintrag geben. Ich vermute, dass wir genug damit zu tun haben, uns auf den Beinen zu halten und wenig Gedanken an das Internet verschwenden. Wer mag, kann unser Rennen bei Live-Trail verfolgen (http://utmb.livetrail.net/), Mirkos Startnummer ist „603“ und meine „2078“. Außerdem posten die Programme von Live-Trail fleißig auf meiner Facebook-Seite. So wird diese auch endlich mal benutzt 🙂
Hoffen wir, dass es lange was zum Verfolgen gibt und ich sage zunächst leise: Au revoir.

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