Interessante Stöbereien

Bevor ich den Bericht zu den 24 Stunden von Bernau vom Stapel lasse (die übrigens eine ausgesprochen angenehme Veranstaltung waren!), muss ich kurz noch über meine Abendgestaltung sprechen. Muss ich…? Klingt irgendwie schon nach einer neurotischen Veranlagung – aber was soll’s 🙂

Was ich euch gern erzählen wollte, ist, dass ich über zwei, aus meiner Sicht, lustige und interessante Artikel im weltweiten Netz gestoßen bin: Der erste beschäftigt sich mit „Spiegelneuronen“, der zweite mit einem Hochzeitsständchen.

„Spiegelneuronen“ sind, wie in der Wikipedia nachzulesen ist, jene Neuronen bei Primaten, die bei beobachtetem (passiven) Verhalten genauso reagieren, als ob das Verhalten selbst aktiv ausgeführt wird. Im Artikel steht dies alles wesentlich genauer und ausführlicher, aber obwohl dies ein interessantes Thema ist, wollte ich gar nicht darauf hinaus. Mir ging es darum, dass der Artikel mit einem wundervollen Bild bestückt ist, auf dem am Beispiel eines kleinen Makaken gezeigt wird, dass Spiegelneuronen längst nicht nur beim Menschen vorkommen. Auf dem Bild streckt ein Erwachsener dem Äffchen die Zunge heraus und das Neugeborene macht es perfekt nach. Nicht nur witzig, es zeigt auch, wir wenig wir uns eigentlich von den Tieren, speziell von den Primaten unterscheiden. Und vielleicht ist dieser „Spezifizismus“, mit der wir „die Menschheit“ als etwas besseres oder „höheres“ ansehen nichts anderes als eine Fortsetzung des Rassismus, der bei den vernünftigen Menschen ja zum Glück schon ein Ende gefunden hat. Welche Rechte würden wir denn zum Beispiel einer Kreuzung aus einem Menschen und einem Schimpansen (wenn diese möglich wäre) geben? „Tierische“? „Menschliche“? Eine Mischung?
Aber diese Fragen bedürfen noch einigen Nachdenkens – sowohl über das eigene Verhalten (wie zum Beispiel das Essen von Fleisch) und die „Moral der Evolution“. Vielleicht kommt ja bald mal ein Blog-Artikel dazu.

Die zweite Seite ist weniger philosophisch bedeutend, sondern eher rührend. Auf ihr geht es darum, dass Dän von den Wise Guys auf der Hochzeit seines Freundes und Bandkollegen Eddie 2003 ein Lied für das Brautpaar vorgetragen hat. Das Lied ist rührend, komisch und von tiefer Zuneigung. Einfach ein schöner Beweis der Freundschaft.

Mit diesem Stöbern habe ich auch nun endlich meinen „Blog-Rückstand“ aufgeholt und alle Artikel gelesen. Und nebenbei ein paar Blogs abbestellt, bei denen sich zu viele Artikel ansammelten, die ich eh nur überfliege. Es können also neue Posts kommen 😉

Stöbernde Grüße

Stefan

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