An der nächsten Ecke links

Gibt es eigentlich auch nur einen einzigen vernünftigen Grund 24 Stunden lang im Kreis zu rennen?

Nee – vernünftige Gründe gibt es da nicht, aber ich hätte ein paar unvernünftige zu bieten:
– Spaß an der Bewegung
– Lebensfreude
– eine nette Gemeinschaft
– Campingfreuden
– die Überwindung des inneren Schweinehundes
– dicker Stolz danach
– das Gefühl schätzen zu können, wenn man mal nicht laufen muss
– das Gefühl, wieder eine Runde geschafft zu haben
– nette Gespräche auf und neben der Strecke

Wem das nicht reicht, der ist wahrscheinlich auch nicht für die Veranstaltung geeignet. Wir haben aber zum Glück 10 Leute gefunden, die sich auf das Abenteuer einlassen wollten (und Hanka als Teilzeit-Betreuerin dazu) und auch wenn sich einer unserer Kollegen (Stefan) leider kurz davor den Fuß verstauchte, hatten wir dennoch eine Menge Spaß.

Es waren aber auch tolle Runden: Wie die Wilden flitzten wir los und legten ruck-zuck die ersten 10, 20 Runden hinter uns. Klar, wir waren noch frisch und auch wenn das Wetter am Samstag noch ein wenig zugezogen war, lief es doch wie am Schnürchen und selbst die gefürchtete Rampe konnte uns nichts anhaben. Und das beste daran: Dieses Gefühl blieb nicht auf die ersten 2 Stunden beschränkt, sondern praktisch während des gesamten Laufs kamen wir mit viel Freude und tollen Rundenzeiten über die Strecke. Sogar nachts, als es wirklich kalt und dunkel wurde (und ich mich im Zelt verkriechen durfte), hielten Silke, Micha, Thomas und Jens unsere Fahne hoch und liefen Rundenzeiten von 8 Minuten (was einem Schnitt von 5 Min/km entspricht!)

Kurz: Wir haben eine fundamentale Regel des Team Hankas gebrochen (unter die letzten 5 zu kommen), aber die viel wichtigere dafür mehr als aufrecht gehalten: Beim Laufen jede Menge Spaß zu haben.
Da ich in der klassischen Team-Uniform lief, bekam ich noch ein paar Extra-Ansagen und Applaus von „neutralen“ Zuschauern – aber die Stimmung war überall toll. Und neben diesem ganzen Spaß haben wir auch noch – für mich unglaubliche! – 300 Kilometer geschafft!

Ich bin jedenfalls froh über das gelungene Wochenende, dass sich alle so gut reingehängt haben und dass wir dabei auch noch eine so tolle Stimmung hatten. So kann es im nächsten Jahr gerne wieder laufen 😉

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2 Antworten to “An der nächsten Ecke links”

  1. Lumi Says:

    Neben dem Bericht an sich (schade aus Babygründen verpasst) finde ich hier besonders den Titel des Beitrages irgendwie ziemlich genial klasse 😀

  2. Hoppelchen Says:

    Und danke für die Begleitung auf meiner Runde!! Erholung schreitet gut voran.
    LG von Hoppelchen

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