Baltisches Gerenne – 3. Tag

Der dritte Tag unseres Gerennes war heiß. Wirklich heiß!

Offiziell hieß es an den Stadtwerken in Pasewalk (gesprochen: Pääß-worlk) bei den Stadtwerken an meinem Lieblings-VP (IV) 25 Grad Celsius. Aber andere Stimmen berichteten von gesichteten 28 Grad (15 Minuten früher) und gefühlt waren es sowieso 35.
Zum Glück hatte ich mein Wüsten-Outfit an (ein Läufer fragte schon, ob da noch „Rommel“ vorne drauf steht) und so war zumindest der Kopf geschützt diesmal. Durch Verlust meines rosa Kopftuchs war ich ja gestern barhäuptig unterwegs und hatte tatsächlich bis in den Abend hinein leichte Kopfschmerzen. Ich weiß nicht, ob es an der direkten Sonneneinstrahlung lag – aber heute geht es auf jeden Fall viel besser! Bloß die Waden glühen gehörig im Schlafsack und einstimmige Augenzeugenberichte erzählen etwas von „knallrot“.
Aber trotz der Hitze war es ein sehr schöner, angenehmer Lauf, denn das Helferteam hatte dafür gesorgt, dass nahezu an jeder Ecke (oder zumindest an jeder, wo kein Café war) ein Stand aufgebaut war. So hatten wir heute neben den sieben regulären VP’s noch 3 Wasserstützpunkte, die zur Stabilisierung der allgemeinen Lage nicht unwesentlich beitrugen.
Neben der Hitze war das größte Problem die Strecke. Und dabei gar nicht mal so sehr die Länge der Strecke als ihre Monotonie. Nach Pasewalk (und eben jenem VP IV) ging es 14 Kilometer ziemlich genau geradeaus auf dem Radweg parallel zur Landstraße. Dies kann natürlich sehr beruhigend sein, man kann sich wenig verlaufen – aber ich hätte nach knappen 40 Kilometern auf der Strecke gern etwas mehr Action gehabt.
Aber wir sind ja selbst schuld und wussten, worauf wir uns einlassen, denn schließlich ist „Torgelow“ im Team Hanka schon ein geflügeltes Wort für absolut langweilige, heiße Streckenabschnitte.
Glücklicherweise unterbrach eine SMS die Monotonie und so habe ich zumindest 3 der 14 Kilometer nur am Rande mitbekommen – was schon mal viel wert ist!
Zieleinlauf war diesmal – im Gegensatz zu den letzten Jahren – auf der 3. Etappe bereits in Eggesin, also ca. 7 Kilometer vor Ueckermünde und dem ursprünglichen Ziel. Natürlich müssen wir die morgen nachhollen, aber wer denkt schon an Morgen….?
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Eine Antwort to “Baltisches Gerenne – 3. Tag”

  1. Laufmauselke Says:

    Danke lieber Stefan. Wieder ein schöner Bericht. Mit der Morgenlektüre aus Deinem Blog fahre ich jeden Morgen zur Arbeit. Ich freue mich jedes mal darauf.
    Liebe Grüße
    Elke

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