Balaton – Ankunft in Siofok

Die Fahrt nach Siofok – wo unsere Reise um den Balaton am Donnerstag los gehen sollte, begann erst mal mit heftig frühem Aufstehen! Halb acht waren wir bei Hanka verabredet (in Worten: 7:30 Uhr) und das hieß, dass ich ca. 6:30 Uhr ab Pankow losfahren musste, um mein Ziel pünktlich zu erreichen und auch noch die versprochenen Brötchen im Gepäck zu haben.

Wie sich zeigte, war ich aber nicht der einzige, der früh aufgestanden war, denn als ich tatsächlich ein paar Minuten vor halb acht bei Hanka um die Ecke bog, kam sie mir schon mit großem Koffer und – noch wichtiger – einer Thermoskanne mit heißem Kaffee entgegen. Schnell alles ins Auto geladen, gemütlich eingerichtet und schon konnte es entgegen der morgendlichen Pendler-Routine in Richtung Dresden losgehen.
Geplant war die Fahrt erst über die sächsische Hauptstadt, dann über die tschechische und schließlich die slowakische. Nur die ungarische Zentrale ließen wir links liegen und bogen direkt über „Veszprem“ (wo die Füchse Berlin erst vor ein paar Wochen ein recht erfolgreiches Gastspiel hatten) in Richtung Plattensee ein. Unser Ziel – Siofok Üdölüterület – war zufälligerweise fast haargenau das gleiche, wie das, als ich mit meinen Kommilitonen vor 7 Jahren den Balaton zwecks gebührenden Studienabschluss besucht habe. Damals allerdings im Sommer und wir waren quasi eine Sardine unter vielen – jetzt, im März, waren wir schon so etwas wie Exoten, die fast merkwürdig betrachtet wurden.
Wir kamen jedenfalls – mit ausgedehntem Quiz, Frühstück, Fahrerwechsel unterwegs und einigen Eindrücken von der Tschechei (leider, bis auf Prag, fast nur Autobahn), Slowakei (ausschließlich Autobahn) und Ungarn (dank der Landstraße auch ein paar Dörfer am Weg) – gut an unserem Ziel an und nach einigem Suchen standen wir pünktlich um 18 Uhr vor dem „Hotel Aranya“, in dem Marianne, Mirko, Kerstin, Ralf und René schon auf uns warteten.
Natürlich mussten wir erst mal Neuigkeiten austauschen, quatschen und ein wenig Schnabulieren wollten Hanka und ich auch noch, sodass die Zeit ruckzuck um war und wir (ich glaube gegen 10 Uhr) in unseren Zimmern verschwanden. Hanka und ich im 6. Stock, wo die Räume anscheinend schon renoviert waren (was uns einige neidisch-ironische Kommentare der Mitreisenden einbrachte), die anderen im 8. Stock. Mit schlechteren Zimmern, dafür aber mit der besseren Aussicht, die wirklich – gerade Nachts – sehr schön war: Oben der Sternenhimmel, unten der dunkle, große See und am anderen Ufer die Lichter von Balatonfüred und den anderen Städten, die wir in den nächsten Tagen noch durchlaufen wollten…
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