Marathon-Wochenende – 1. Teil

Ei, ei ei – wie die Zeit vergeht.

Das Wochenende ist schon wieder zwei Tage her und ich habe immer noch nix gebloggt. Dabei ist lauftechnisch (für dieses Wort würde mich Bastian Sick sicher würgen ;-)) doch so einiges passiert!
Ursprünglich geplant war ein Doppeldecker in der Halle von Senftenberg. Die ist zwar weder lauschig noch hübsch – aber die Menschen in der Region sind ganz nett und oft finden sich noch ein paar andere einschlägig Verrückte ein, sodass die ganze Veranstaltung recht unterhaltsam ist.
Perfiderweise fiel jedoch auf das identische Woche der Teammarathon in Leipzig – eine Veranstaltung, die mir im letzten  Jahr solchen Spaß gemacht hat, dass ich sie eigentlich auch 2012 nicht verpassen wollte. Nach kurzem Hin- und Herüberlegen, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es nicht unmöglich sein sollte, um 11 Uhr beim Teammarathon in Leipzig zu starten und 18 Uhr in Senftenberg auf dem Tartan zu stehen. Mit einem guten Team, etwas Organisation und ein bisschen Glück (Staus, Unfälle und ähnliches sollten einfach mal nicht vorkommen) müsste es schaffbar sein.
 
Das Team war natürlich schnell gefunden: Team Hanka feierte Wiederauferstehung und genau wie in Dresden liefen wir auch in Leipzig mit unseren „Ganzkörperkondomen“ (eine Bezeichnung, die nicht von mir ist, sondern die ich irgendwo gelesen habe). Wir hatten noch versucht, den Start eine Stunde vor zu verlegen, aber da es damit organisatorische Schwierigkeiten gab, mussten wir uns halt etwas beeilen, damit wir Lenftenberg tatsächlich schaffen konnten.
So gingen wir auch mit einem flotten Eingangstempo an, sodass wir das erste Viertel in ca. 1:07 h bewältigt hatten. So schnell war der 10-km-Trainingslauf von Nicole und mir vor dem Marathon und der erschien uns schon für unsere Verhältnisse recht schnell. Ähnlich fix ging es weiter und bis Kilometer 30 lief es auch völlig problemlos (außer dass Bernd und ich öfters eine Pause am Verpflegungsstand brauchten während Nicole durchlief). Ab der 7. Runde kamen dann aber eine Blase und ein paar Knieprobleme bei Nicole – was für den Kampftiger aber natürlich kein Grund zum Aufhören war. Sie hat sich stark durchgebissen und wir wurden am Ende mit einer neuen Bestzeit für das Team Hanka (5:15:15 h) belohnt. Dass es so eine lustige Zahl wurde (alle Ziffern wechseln sich ab) lag übrigens am eiskalten Schlussspurt von Kolle. Während wir es uns ganz gemütlich eingerichtet hatten mit unserem Lauftempo, stürmte sie die letzten 300 Meter noch in Windeseile ins Ziel, dass die Pfützen nur spritzten.
 
Danach musste alles ganz schnell gehen: Wir hatten nur noch Zeit kurz die Empfänger im Ziel zu drücken (u.a. Ecky hat uns beglückwunscht), die Finisher-Torte abzuholen (Sahnetorte – gibt es in Leipzig statt des Finisher-Biers) und dann schnell zum Auto und umziehen. Das alles natürlich auch in feuerwehrartiger Geschwindigkeit – was bei den niedrigen Temperaturen gar nicht so einfach war und dann düste Hanka schon los in Richtung Senftenberg.
Wir konnten erst mal durchpusten, gratulierten uns noch mal zu dem tollen, spaßigen Lauf und wärmten unsere frierenden Knochen langsam wieder auf, während Hanka mit uns in die Nacht fuhr…
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Eine Antwort to “Marathon-Wochenende – 1. Teil”

  1. Team Hanka beim OEM – Schwitzen in der Hitze, ohne Witz « teamhanka Says:

    […] fehlt doch tatsächlich ein Bericht in unserem Team-Blog. Deswegen schnell ein Link zur Konkurrenz Share this:TwitterFacebookGefällt mir:Gefällt mirSei der Erste, dem diese(r) Artikel gefällt. […]

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