Dresden-Marathon Tag 1

Ich bin gerade auf einer Dienstreise ins tiefste Mecklenburg (Bützow) und da kann ich die Gelegenheit ja gleich mal nutzen, um einen Eintrag für den Blog zu verfassen. Es soll um unseren Marathon in Dresden gehen und eigentlich gibt es davon so viel zu berichten, dass ich aufpassen muss, dass ich nicht zu viele schwafele. Schließlich will ich die geneigte Leserschaft ja nicht vergraulen und einschläfern.

Los ging alles am Freitag, als ich bei Hanka eingetroffen bin – schnell noch einen Espresso – und wir dann Nicole am U-Bahnhof eingesammelt haben. Nein – los ging es eigentlich schon vorher, weil ich nämlich das Geschenk für meine Mama (sie hatte am 19.10. Geburtstag) am Morgen zu Hause vergessen hatte. Hanka war so lieb, noch mal eine Ausgabe zu besorgen (es handelte sich um ein Buch) und da ich die Blumen auch komplett verschwitzt hatte hielten wir kurzerhand noch mal am erstbesten Blumenladen an.

Leider war es wirklich nur der erstbeste und nicht der allerbeste. Denn die Auswahl, die sie hatten, war – gelinde gesagt – dürftig und so entschied ich mich für den Strauß, der von den vorhandenen noch am besten aussah. Soooo schlecht war er aus meiner Sicht auch gar nicht, aber als ich ihn ins Auto legte, sagten Nicoles und Hankas Blicke bloß: „Unakzeptabel“.

So hieß es also noch mal auf dem Weg zur Autobahn: Anhalten und Blumen besorgen. Diesmal stiefelte vorsorglich Nicole los, denn noch mal so einen Reinfall konnten wir uns schon rein zeitlich nicht leisten. Sie kam dann auch mit einem Riesentopf zurück, was sich später in Freiberg als sehr schöne violette Orchidee herausstellen sollte.
Bloß wohin mit dem anderen Strauß? Nun, ich nutzte die Gelegenheit, etwas zu tun, was noch auf meiner persönlichen Vor-dem-Ableben-zu-tun-Liste steht: Ich schenkte einer wildfremden Frau (na gut: in diesem Fall einem wildfremden Paar) einen Blumenstrauß. Sie waren zwar etwas überrascht und skeptisch, aber ich glaube, gefreut haben sie sich schon 🙂

Jetzt also mit Blumen und Buch bepackt endlich der Aufbruch in Richtung Freiberg. Die Fahrt verlief relativ unspektakulär und so kamen wir gegen halb zehn bei meiner Mama an. Da ich noch streaken musste, schnappten sich Nicole und ich schnell unsere Laufsachen und huschten auf eine 2-km-Runde, die u.a. bei meiner alten Schule vorbeiführte und der ehemaligen Arbeitsstelle von meiner Mama. Quasi eine „Mini-Lebenslauf-Führung“.
Nach dem Abendessen noch ein bisschen schwatzen – bis mir, kurz nach Mitternacht war es, glaube ich, buchstäblich die Augen zufielen.

Okay, jetzt wird die Schilderung doch so ausführlich, dass ich mehrere Einträge brauche. Im nächsten gibt es dann den Samstag – wo wir unsere Startnummern abholen, das Outfit für den Marathon festgelegt wird und der Dritte im Bunde – Bernd vom Baltic-Run – zu uns stößt.

Bis dahin bloggende Grüße

Stefan

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