550 – Dresden-Marathon Tag 2

In Freiberg wartete – neben meiner Mama – auch noch mein Neffe Lukas auf uns. Der ist wirklich ein sonniges Gemüt und es war eine reine Freude, mit ihm zu spielen, zu erzählen, vorzulesen oder einfach nur Quatsch zu machen.
Da er ja schon ein Großer ist (in diesem Jahr eingeschult worden – es sind die ersten Ferien bei Oma) und somit auch den Weg zum Bäcker in Freiberg kennt, hat er Nicole und mir den Weg (mehr oder weniger) gezeigt und bekam als Belohnung auch einen extra-lustigen Donut (mit Gesicht) zum Frühstück.
Beim Frühstück wurde dann auch geplant, wie wir den Tag angehen wollen. Natürlich erst mal gemüüüüütlich frühstücken und dann konnten wir eigentlich schon nach Dresden aufbrechen. Bernd wollte „gegen Mittag“ da sein – was ja alles zwischen 11:00 und 14:00 Uhr bedeuten kann – und wir dachten uns, dass wir die Zeit in Dresden schon ganz gut rumkriegen. Damit Lukas aber auch noch aus seine Kosten käme, haben wir zwischen Frühstück und Abfahrt noch eine kleine Puzzle-Runde eingeschoben. Lukas und Hanka haben die Teile herausgesucht und Nicole und ich haben geholfen, dass sie auch an die richtige Stelle kommen – wobei Lukas auch viele Teile ganz alleine gefunden hat.

Als wir dann in Dresden angekommen waren, hatte wir noch so viel Zeit, dass wir den benachbarten Flohmarkt besuchen konnten. Dort gab es – neben jeder Menge Ramsch – auch was für uns, denn Hanka fand einen DVD-Händler, der schöne Kinder-DVDs im Angebot hatte. Und dazu noch mit sich handeln ließ 😉
So kamen wir mit ca. 6 DVDs vom Markt und konnten abends auch schon die ersten Minuten von „Pippi Langstrumpf“ (als Zeichentrick) anschauen. Die restlichen Sachen waren zwar auch ganz interessant, aber vieles leider auch sehr alt und nicht mehr richtig zu gebrauchen. Aber wir hatten dennoch Spaß beim Schlendern und Stöbern – und darauf kommt es ja beim Trödelmarkt an.
Als wir dann Bernd anriefen, stellte sich heraus, dass er auch schon am Treffpunkt bei der Startnummernausgabe war und so beeilten wir uns, unseren Teamkameraden abzuholen. Vorbei an Werbeständen für andere Marathons (u.a. OEM 2012 – durchaus eine Überlegung wert…. ;-)), Laufartikelhersteller (Asics & Co.) und sonstigen Wellness-Ständen (besonders auf die Massageliegen hatten Hanka und meine Mama begehrliche Blicke geworfen) – kurz: durch den ganzen Verkaufsdschungel – gelangten wir endlich zur Startnummernausgabe und trafen dort auf Bernd. Schnell noch die Nummer für Nicole abgeholt, Annas Nummer umschreiben lassen (statt ihr sollt ich laufen) und dann wieder raus. Eine kleine Aufgabe hatten wir allerdings noch zu erledigen – ich hatte nur eine Schlabber-Laufhose und wollte mir auf der Messe eine neue besorgen.
Schwarze hatte ich schon genug und so dachte ich: Nehme ich halt mal was Auffälliges. Das auffälligste (und hässlichste) fand ich in einer orangenen Tight und wie sich herausstellte, gab es auch noch passende Langsarm-Shirts dazu 🙂
Als das meine Kollegen sahen, wollten sie mich armen Läufer natürlich nicht alleine dem Gespött aussetzen und am Ende hatten wir alle 3 orangene Hosen, Shirts und sogar Buffs gekauft – ein Outfit, mit dem wir als Team bestimmt unverwechselbar sein würden. Als wir die Sachen dann schließlich in Freiberg anprobierten und für die ersten Fotos posierten, schwante mir schon, dass wir einige Grinser und viel Applaus auf unserer Seite haben würden, am Sonntag…

So eingedeckt und genudelt, ging es zurück nach Freiberg. Da wir 6 Leute waren, aber nur 5 Plätze im Auto hatten, fuhren Lukas und ich mit dem Zug (wobei wir uns die Wartezeit mit einem „Streicheis“ verkürzten, eine – glaube ich – original Dresdener Erfindung) und trafen die anderen in der mamalichen Wohnung wieder. Hanka, Bernd und Nicole hatten zur Komplettierung noch „Schlübber“ besorgt (schließlich wollten wir in „Frosch-Schlübbern“ laufen, um noch schneller zu sein) und anschließend gingen Bernd, Nicole und ich auf unsere „Probe-Runde“ in Freiberg. In komplett orangener Montur. Ich glaube, diejenigen, die uns an diesem Abend gesehen habe, müssen uns für außerirdische gehalten haben – die Polizei (oder Armee) haben sie aber zum Glück nicht gerufen.

Hier übrigens noch ein Foto unserer feschen Truppe:

Im nächsten Beitrag dann alles zum Marathon-Sonntag: Wie wir Thomas kennenlernten, Polizisten unsere Gesangs-Eskapaden beichteten und wie Nicole ihre Marathon-Bestzeit pulverisiert hat.

Orangene Grüße

Stefan

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