пятьдесят – A country for old man

Die Pressekonferenz zum ersten offiziellen 100-Meilen-Lauf in Berlin wurde vor allem zu einem: zu einer Retrospektive. Es war sehr interessant, wie Michael Cramer (Hauptinitiator des Mauerwegs), Horst Milde (Begründer des Berlin-Marathons) und Rainer Eppelmann „von früher“ erzählten. Sie selbst sind Zeitzeugen des Mauerbaus und des Lebens mit der Mauer. Teils im Osten, teils im Westen und so kamen einige Anekdoten zusammen und wurden auch gern erzählt.

Wir Läufer hatten eher am Rande zu tun – so hatten Hajo und ich zum Beispiel ein Interview -, was es aber nicht uninteressanter machte. Und die Vorfreude auf den Mauerweg ordentlich anheizte.

Vorfreudige Grüße,
Stefan

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4 Antworten to “пятьдесят – A country for old man”

  1. Hoppelchen Says:

    Ich wünsche Dir alles Gute für den Mauerlauf!
    Liebe Grüße von Silke

  2. Dietrich Says:

    Eppelmann? Vorsicht:

    Meines Erachtens ist er ähnlich inzwischen saturiert wie beispielsweise Fischer und Schröder, Nooke und Wollenberger(Lengsfeld. (Zu Erstgenannten: Heute abend läuft im Ersten: „Rot-Grün macht Kasse“, wohl eine Art Fortsetzung der Maschmeyer-Dokumentation.)

    Man befrage Eppelmann doch einmal nach seinem heutigen Engagement für Abrüstung (immerhin war er – als Du in der ersten Klasse warst – einmal DDR-Minister für Abrüstung und Verteidfigung).

    Die Leute mit einem eindimensionalen, oft (aber nicht immer) nationalistisch angehauchtem Weltbild – egal, ob in Politik, Sport, Wirtschaft oder anderswo – sind immer mit Vorsicht zu genießen; Man frage nach deren ganz persönlichen Interessen und Motiven …

    Besonders entlarvend wird es, wenn sich dieses Weltbild plötzlich in sein Gegenteil verkehrt.
    Beispiel gefällig?
    Jugendfreundin Angela Merkel (früher FDJ-Leitungsmitglied für Agitation und Propaganda an der DDR-AdW) und ihre seit langem praktizierte Unfähigkeit (dies vielleicht sogar wider besseres Wissen, um bestimmte Interessen besser bedienen zu können), in der aktuellen Finanzkrise frühere politökonomische Erkenntnisse umzusetzen: Geschwätz fürs Volk und Politik für die eigentlich Mächtigen (hier die Großbanken).

    • 99woerter Says:

      Vor Herrn Eppelmann hatte mich auch schon unsere Annimistratorin gewarnt – mit ganz ähnlichen Worten („Verteidigungsminister in der DDR – und das als Pfarrer!“)
      Gerade für mich als „Nach-Geborenen“ ist es sehr schwer, sich ein Bild zu machen von der DDR und all ihrer Zwiespältigkeit: Soziale Gerechtigkeit und (sozialer) Frieden auf der einen Seite, auf der anderen Seite dann aber die Mauer.

      Aber gerade deshalb finde ich es wichtig, allen zuzuhören – und das immer kritisch. Auch wenn natürlich weiterhin gilt: De omnibus dubitandum.

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