двадцать девять – Baltic Run 2011 Tag 3

Der dritte Tag führte uns von Prenzlau nach Ueckermünde. Nach der ersten Turnhallen-Übernachtung war es kein Problem, rechtzeitig aufzustehen, denn das Gewusel und Geraschel ging – gefühlt – schon um 5 Uhr los. So war es auch unproblematisch, in der frühen Gruppe zu starten.

Da Bernd am Abend noch einen Massage-Termin hatten und wir uns aus diesem Grund vorgenommen hatten, jeden Abend bis 17 Uhr im Ziel zu sein, durften wir bereits eine halbe Stunde vor den anderen starten. Das Zeitlimit von 9 min/km galt zwar trotzdem für uns, war aber auch noch gut machbar.
So ging es also für uns bereits um halb sieben auf die Piste, was uns allerdings keinen zu großen Vorteil brachte: Zwar waren wir rechtzeitig zur angepeilten Massage da, aber in die große, drückende Hitze, die an diesem Tag herrschte, kamen wir doch noch. So war es nur gut, dass Jörg noch ein paar Zwischenposten aufgestellt hatte – so haben sich u.a. Nicole und Danae getrennt, damit wir zwischen dem 4. und dem 5. VP noch eine Station hatten.

Kolle stand diesmal in Pasewalk, vor dem Haus des örtlichen Energieversorgers und hatte – Gott sei Dank, bei der Hitze – ein kühles Schöfferhofer an Bord. Es soll ja jetzt nicht so aussehen, als ob Bernd und ich die ganze Zeit am Trinken waren, während wir zur Ostsee huschten, aber so eine kleine Erfrischung zwischendruch, tut wirklich gut! Besonders vor dem Abschnitt, der im Anschluss kam. Das Ortsausgangsschild meldete: „Torgelow, 17 km“. Und diese 17 km gehen fast ausschließlich geradeaus. Mal am Wald entlang, mal an der Kaserne, mal am Nichts entlang – aber immer geradeaus. Das geht schon auf den Kopf – aber auch das trainiert schließlich das Ultralaufen: Geduld zu haben. Und zu zweit ist die Strecke nicht ganz so schlimm, ja!, ich war sogar ein bisschen gespannt, wie es dieses Jahr werden würde.

Und mit dem Pre-Finish-Bier wurde es auf dieser Etappe auch knapp. Zwischen Pasewalk und Torgelow ist einfach das blanke Nichts – aber auch dahinter kommt nicht viel mehr. Es war sogar so karg, dass wir beinahe Elisa – an VP 6 – nicht die versprochenen Blumen mitbringen konnten. Dank ein paar Wiesen, hat es dann aber doch für ein kleines Sträußchen gereicht, welches sie sich dann am Abend hübsch ins Haar gesteckt hatte.
Mit dem Pre-Finish-Bier wurde es, wie gesagt, knapp, aber nicht unmachbar! Denn schließlich war bei den Baldows, die den 7. VP betreut hatten, ein Döner-Stand in der Nähe und dieser hatte gut gekühltes Radeberger bei sich zu Haus. Zwei davon bekamen wir ab und so konten wir auch die letzten 7 km in Angriff nehmen – zumal es mit Eugene und Carola noch vor Ueckermünde einen Zwischen-VP kurz vor dem Ziel gab.

In Ueckermünde liefen wir diesmal – anders als im letzten Jahr – direkt in der Schule ein und Ecky – unser Sprecher – sagte uns wieder hervorragend an. Wir schnappten uns einen Kaffee, Nicole brachte uns noch ein kleines Radeberger und im Sonnenschein auf der Bank – gemeinsam mit den anderen Läufern und Helfern – lässt sich das Finisher-Dasein beim Baltic-Run wirklich genießen!

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