двадцать пять – Baltischer Vorabend, 2. Versuch

Nun ging es also wieder los: Das baltische Gerenne. Und parallel – na gut: zeitversetzt – das baltische Berichten. Den Treffpunkt für die Vorbesprechung, habe ich diesmal gut gefunden und das, obwohl ich ganz allein anreisen musste: Hanka im Krankenhaus, Nicole auf Arbeit – aber es ging dennoch.

Das Dumme war bloß: Ich war 40 Minuten zu spät! Ich hatte nach der Hochzeit von Martin und Jenny noch Hanka im Krankenhaus besuchen wollen, da ich sie ja für den Rest der Zeit nicht mehr besuchen würde können. Als ich jedoch gegen 16 Uhr in der Charité ankam, war ihr Zimmer verwaist. Ein kurzer Anruf bestätigte: Hanka ist mit Maria unterwegs am Tempelhofer Ufer. Also nix wie zurück zur Friedrichstraße, rein in die U6 und zum Treffpunkt gewetzt. Dort noch mal Telefon-Versuch, der allerdings scheiterte, weil mein Zwischen-Handy (der Akku meines alten hatte den Geist aufgegeben, ein neues war noch nicht da – deshalb erst mal eines rausgekramt, was für ca. 2-3 Stunden hielt) nicht mehr wollte: Kein Saft!

So suchte ich Hanka und Maria dann in dem Shopping-Center (das war der Hinweis, den ich beim letzten Telefonat noch erhaschen konnte) und fand sie tatsächlich gemütlich in einem Café sitzend. Froh, die beiden gefunden zu haben, setzte ich mich erst mal dazu und wir plauschten eine Runde. Ich schielte immer schon mal mit einem Blick auf die Uhr und dachte aber bei mir: „Das schaffste noch.“.

So verflog die Zeit und als wir Hanka zurück zur Friedrichstraße gebracht hatten und ich weiterfuhr in Richtung Heimat – spätestens da wurde mir klar: Das wird eng! Bis 18 Uhr wollte ich da sein, aber das war wohl kaum noch zu schaffen. Nun hätte ich natürlich von zu Hause bei Silke oder Jörg anrufen können (und sollen!), habe das aber wiederum in der ganzen Aufbruchsstimmung vergessen und bin einfach losgedüst. Das wäre ja noch gar nicht so schlimm gewesen, wenn die beiden nur auf mich gewartet hätten, aber nein: Ich war ja auch noch Nicoles Vertreter für diesen Abend und sie wollten die Helfer-Besprechung durchführen!

Lange Rede, kurzer Sinn: Als ich ankam, hatte ich ein ziemlich schlechtes Gewissen und Silke kam auch dementsprechend auf mich zu. Ich muss wohl ziemlich bedröppelt geschaut haben, denn sie versicherte mir gleich mütterlich: „Ist ja nicht so schlimmm. Aber das nächste Mal rufst du vorher mal an, ja!“.
So hatten Danae (Nicoles Partnerin an VP 4) und ich noch eine kleine Einzel-Besprechung mit Jörg – Treffpunkt ausmachen, Sachen-Abholung usw. – und da Nicole am nächsten Morgen überpünktlich an der Schule in Frohnau war, ist, trotz meines liderlichen Verstandes doch mal wieder alles gut gegangen.

Jetzt bin ich doch wieder nicht dazu gekommen, zu erzählen, wer denn alles da war. Und auch vom leckeren Büffet habe ich noch nicht geschwärmt. Aber jetzt ist es genug mit Berichten vom baltischen Vorabend – es folgt die 1. Etappe. Irgendwann muss es ja mal losgehen 🙂

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