восемнадцать – Autsch!

Bloggen scheint mir immer mehr zur Sisyphos-Arbeit zu werden. Nicht dass es anstrengend ist, aber kaum habe ich den rhetorischen Stein auf den Felsen gerollt, so rutscht mir die Zeit schon wieder unter den Füßen weg und ich bin etliche Tage im Rückstand. So mache ich mich also auf, und rolle den Stein wieder bergan. Ich habe ja Zeit – es ist ja schließlich Urlaub.

Das Schlimme bei diesen Unterbrechungen ist bloß: Ich weiß gar nicht so genau, wo ich eigentlich aufgehört habe. Aber ja: Da fällt es mir wieder wie Schuppen aus den Haaren, ich war am Sonntag des Finowkanallaufes hängengeblieben. Das war nämlich nicht das einzige, was an jenem Sonntag passiert ist. Denn als ich – nichtsahnend – noch die Reste der Feier vom Samstag abwaschen wollte, ging mir ein Glas zu Bruch und zack! war der mittlere Knöchel meiner rechten Hand aufgeschlitzt.

Ich möchte auf anatomische Einzelheiten verzichten und kann nur so viel sagen: Es hat kaum weh getan, war aber eine klaffende Wunde. Nachdem ich sie notdürftig mit Klopapier gestillt hatte, führte der erste Weg zum Geldautomaten, um die 10 Euro Praxisgebühr abzuheben und dann in die Rettungsstelle des Krankenhauses. Dort wurde dann ein erster provisorischer Verband gemacht, bevor der Chirurg draufschaute und meinte: „Na ja, 3 Stiche müssten reichen.“ So kam es auch und nur 1 Stunde, nachdem mir ein Glas die Hand aufgeschnitten hatte, war sie schon wieder genäht und verbunden.

Mittlerweile sind die Fäden schon wieder gezogen – seit letzten Montag und auch wenn sich die Wunde noch nicht ganz geschlossen hat, kann die Hand wohl für diesmal dranbleiben. Es wird eine unschöne Narbe und eine empfindliche Stelle zurückbleiben. Aber auch diese wird wohl nach und nach verblassen – wie es so mit allem im Leben geht. Oder wie meine Mama immer gesagt hat: Bis du verheiratet bist, ist es schon wieder gut!

Apropos Heirat: Morgen findet die 5. Hochzeit unter meinen Freunden statt. Diesmal bin ich zwar „nur“ zur kirchlichen Trauung eingeladen – aber spannend ist es trotzdem! Bericht folgt, if spared.

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3 Antworten to “восемнадцать – Autsch!”

  1. Dietrich Says:

    WIE kann man sich beim Abwaschen derart aufschltzen???
    (Da muß ja das gesamte Wasser rot geworden sein – und zwar nicht vor Scham …)

    Gute Besserung!
    (Aber zur „Badewanne“ schaffst Du es trotzdem …!

    Wen (und wo) verheiratest denn Du morgen?
    Und: Wird das nicht langsam ansteckend?

  2. laufmauselke Says:

    Was machst Du denn für Sachen?
    Aber es muss ja schon wieder gut verheilt sein.
    So wie Du den BR gelaufen bist. 🙂
    Ich warte voller Spannung auf Deinen Bericht.
    Liebe Grüße
    Elke

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