пятнадцать – Hotel Mama

In der letzten Woche hatte ich es wirklich gut! Meine Mama hat meinen Geburtstag zum Anlass genommen, um mich mal wieder für ein paar Tage zu besuchen. Nicht nur, dass ihr Besuch sehr schön war (angenehme Gesellschaft mit Schwatzen, Spielen, Lustigsein) – nein, er hatte auch noch den angenehmen Nebeneffekt, dass meine Mutter sich partout nicht davon abbringen lassen wollte aufzuräumen. Ich kam mir vor wie im „Hotel Mama“.

Natürlich hat meine Mama nicht ausschließlich aufgeräumt (auch wenn sie eine ganze Menge geschafft hat: Ich habe zum Beispiel gedacht in meinen Wohnzimmerfenstern fehlten die Scheiben, so sauber waren die), sondern für ein paar Aktivitäten blieb auch noch Zeit. Am Mittwoch, dem Tag der Ankunft, – bis auf ein kurzes Klönen – aber nicht mehr, denn zum einen war ich wegen des Geburtstages mit Kommilitonen noch im Prater einen trinken und zum anderen fuhr Mama auch erst gegen Abend aus Freiberg los, da sie auch noch den Tag über auf Arbeit zu tun hatte.

Für Donnerstag war dann aber ein nettes Abendessen angesetzt und ich dachte mir: Wenn wir für uns beide kochen (Hühnerfrikassee sollte es geben), dann können wir Martin, Nicole und Nicoles Mama auch gleich mit einladen. Sie haben es nicht weit (Martin und Nicole wohnen quasi gleich bei mir um die Ecke) und so wird der Abend noch ein bisschen geselliger.
So saßen wir dann auch bis spät abends zusammen: Ließen uns erst das Essen schmecken (eine tolle Gemeinschaftsproduktion!) und vergnügten uns anschließend noch bei „Ligretto“. Nicoles Mama kannte es noch nicht – aber ich glaube, es hat auch ihr großen Spaß gemacht.

Am Freitag war dann meine Schwester mit Besuch von der Mama beglückt worden. Da sie und Familie aber erst gegen 21 Uhr aus dem Urlaub zurückkamen (statt wie angekündigt 17 Uhr), wurde es ein sehr kurzes Treffen. Machte aber letztendlich nicht so viel aus, denn die beiden haben sich sowieso am Samstag zu meiner Geburtstagsfeier wiedergesehen.
Für Frühstücken, Einkaufen, Kochen und letzte Putz-Aktionen ging auch der Samstag drauf und abends hatten wir noch eine schöne Feier (ca. 14 Leute).
Am Sonntag hieß es dann schon wieder: „Tschüss Mama!“, weil sie mit ihren beiden Enkeln Johann und Wieland (meine größten Neffen) wieder nach Freiberg aufbrach.
Es war eine schöne gemeinsame halbe Woche und ich kann – in Anlehnung an ein Lied von Gerhard Schöne – nur sagen: Gut, dass ich so eine liebe Mami hab´!

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2 Antworten to “пятнадцать – Hotel Mama”

  1. Dietrich Says:

    Hast Du es gut … 🙂

  2. Sherrylady Says:

    Stimmt genau! Und Mama hat wirklich in der Wohnung gewirbelt wie ein Super-Putzteufel!

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