Doksan – Auf dem Trockenblog

Es geht schon wieder los, dass ich trockenbloggen muss. Hätte ich jetzt schon das heißersehnte Chromebook, könnte ich mich in der S-Bahn, wo ich mich gerade befinde, einfach eine Internetverbindung aufbauen (über UMTS), mich bei 99woerter einwählen und losbloggen. So muss ich mit Notepad++ arbeiten – welches aber deswegen nicht weniger geschätzt wird.

Warum ich in der S-Bahn meinen Rechner anhabe? Nun, heute am Abend findet das „Eclipse-Democamp“ in Berlin statt. Eclipse ist eine freie Software, mit Hilfe derer man sehr gut programmieren kann (eine sogenannte „Entwicklungsumgebung“). Ich benutze diese Software auf Arbeit, aber auch für private Programmierprojekte sehr gern. Neben der kostenlosen (und quelloffenen) Verfügbarkeit, hat Eclipse noch den tollen Vorteil, dass es auf sehr vielen kleinen „Plugins“ basiert, sodass viele Funktionalitäten (z.B. XML-Bearbeitung, HTML-Darstellung, Versionsverwaltung, Testausführung,…) beliebig hinzugefügt oder deinstalliert werden können. Von dieser Software und ihren Komponenten erscheint immer im Juni eine neue Version (die auch immer einen eigenen Namen erhält. In diesem Jahr heißt die Version „Indigo“, im letzten „Helios“) und dies wird von der Community gleich mit einer Art Zusammenkunft zelebriert. Dort kann man sich dann über neue Features, neue Projekte u.ä. im Umfeld von Eclipse austauschen. Und diese Zusammenkunft ist eben jenes „Democamp“, das heute stattfindet.

Damit ich beim Camp nicht der einzige bin, der ohne dieses neue Eclipse dasteht – obwohl ich mir sicher bin, dass es dort ein WLAN-Netz mit Internetzugang gibt, um die Version herunterzuladen oder neue Plugins zu installieren -, aber natürlich auch, um die neuen Projekte lve auszuprobieren oder Demos (die es hoffentlich geben wird) mitzumachen, habe ich mir das neue Eclipse auf das Netbook gespielt und bin somit für heute Nachmittag gerüstet. Dabei ist mir aufgefallen, dass es gar nicht so schlecht ist, in der Bahn „online“ zu sein. Zu dieser Zeit des Tages, habe ich relativ viel freie Zeit (die ich bisher häufig mit Lesen ausfülle) und könnte dann z.B. mir auch die aktuelle (elektronische) Tageszeitung vornehmen. Oder ein paar Artikel aus der ZEIT. Oder halt bloggen…
Ich bin mir noch nichtganz sicher, was ich mit den neuen Möglichkeiten anfange, aber falls ihr gegen 7 Uhr an einem Wochentag in Berlin in der S-Bahn einen Nerd seht, der auf seinen Laptop stiert – nun, das könnte ich sein. Für euch klappe ich ihn aber natürlich gern zu 🙂

Mobile Grüße,
Stefan

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