Yetmis alti – Vorglühen in Dresden

Endlich komme ich dazu, von unserem Dresden-Abenteuer, dass ja immerhin schon knapp einen Monat her ist, zu berichten. Es passiert einfach zu viel, als dass ich als Rasender Reporter da noch hinterherkomme.Ich versuche aber natürlich, wie immer, kräftig mitzuschreiben, beim Leben, damit ihr auch wisst, wie es mir so geht und was so los ist.

Mit Dresden verbinde ich sowohl persönlich – ich bin ca. 40 km entfernt von der Stadt, in Freiberg, geboren und aufgewachsen und viele Schulfreunde leben heute da – als auch läuferisch – mein erster Marathon war genau dort – einiges. Und so ist es immer wieder schön, in der sächsischen Hauptstadt zu laufen. Dass dazu die Dresdner noch sehr offen, hilfsbereit und nett sind und einen so tollen Dialekt haben, müsste sich ja inzwischen schon rumgesprochen haben.

Hanka und ich starteten also am Samstag in Richtung der sächsischen Hauptstadt und kamen fast zeitgleich (wie geplant) mit Silke, Micha und Thomas am World Trade Center, wo die Startnummernausgabe stattfand, an. Diese waren dann auch schnell geholt und nachdem die einzige (!) geöffnete Toilette im gesamten Haus von uns besucht wurde, machten wir uns auf dem Weg zum Hotel und anschließend zu Silkes und Michas Nichte Michi mit Anhang.

Diese lebt ganz in der Nähe meines Freundes Randy, also am Wasaplatz in Dresden und wohnt zusammen mit ihrem Freund (und Likörmanufakteur) Vischi sowie einem gemeinsamen Freund der beiden (Mülli) zusammen. Da ihr Hund (Alf – glaube ich) sowieso Bewegung brauchte und das Wetter auch so hübsch war, machten wir uns gleich auf in den Großen (Bier-)Garten und spekulierten schon mal über den kommenden Lauf. Es sollte Thomas erster Marathon werden und da musste natürlich alles vorher analysiert werden: Wetter, Stimmungslage, Trainingszustand, mentale Stärke, Motivation, und und und…

So verging der Nachmittag bei Radeberger und Radler gemütlich und da Dynamo an diesem Samstag auch noch gewonnen hatte (und damit den Weg bereitete für den folgenden Aufstieg in die zweite Liga), waren auch die Fans, die aus dem nahe gelegenen Harbig-Stadion strömten, zwar angetrunken, aber glücklich und zufrieden.

Im letzten Biergarten stießen dann noch Anna und Bernd aus München zu uns. Bernd wollte am morgigen Tag (wie im Jahr zuvor) das Pacebunny für 4:15 h machen und da dies genau die Zeit war, die auch Thomas angepeilt hat, ergaben sich natürlich schnell Anknüpfungspunkte.

Eine nette Gesellschaft, ein schöner, sonniger Nachmittag und ein Großer Garten, in dem das Lustwandeln einfach Spaß macht – eine schöne Marathon-Vorbereitung und ob sie auch etwas genutzt hat – das sehen wir im nächsten Eintrag.

Sonnige Grüße,
Stefan

P.S.: Am Rande des Spaziergangs handelten wir mit Josie – Hankas Bruder – noch aus, dass er für einen Kasten Rostocker Dunkel eine weitere Sänfte zimmert. Wir können also in diesem Jahr – angepeilt ist Mitte August – tatsächlich ein Sänften-„Rennen“ durchführen. Freiwillige vortreten 🙂

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