Altmis üc – Kassel-Marathon

Nachdem am Rennsteig nichts zu holen war, wollte ich wenigstens das zweite Rennen des HeThü-Cups (= Hessen-Thüringen-Cup) bestreiten. Das hieß zwar wieder, dass wir um 4 Uhr aufstehen mussten, aber der Abend vorher sollte mir eine Lehre sein und so ging ich bereits um 21 Uhr ins Bett – und das trotz Pokalfinals!

Das Aufstehen fiel dann am Sonntag in der Früh auch entsprechend leicht und wir starteten den Tag mit dem prima Haferflock-Rezept von Lefflers: Haferflocken mit Milch, gut verrührt mit Zucker und natürlich kommt es auf die Konsistenz, also auf das genaue Mischungsverhältnis an. So ein Frühstück kriegt man auch um 4 Uhr im Halbschlaf locker runter und zudem schmeckt es auch noch gut!

Nach kurzen McDonald´s-Diskussionen ging es dann im Männerbus (Mirko, Bernd und ich) in Richtung Kassel und auf dem Weg konnten wir sogar noch mal einen Blick auf den Rennsteiglauf werfen (am Rondell) – das wäre ihr Preis gewesen 😉

Durch die minutiöse Vorbereitung von Mirko kamen wir schon ziemlich früh am Messegelände an (6:09 Uhr) und hatten deshalb gemütlich Zeit unsere Startnummern abzuholen und uns vorzubereiten. Als wir in die Halle kamen, waren wir jedoch so früh dran, dass nicht mal die Nummerngirls vorbereitet waren und wir noch einen Rundgang über die Messe machen mussten. Wie der ganze Kassel-Marathon, so ist auch die entsprechende Messe relativ klein, aber sauber organisiert.

Nach Abholung der Startunterlagen haben wir uns im Auto noch mal lang gemacht (die Vorteile eines Autobusses) und bis zum Schlaf geschnarcht. Dieser fand dann pünktlich um 9 Uhr statt und das auch noch bei herrlichstem Sonnenschein – was will man mehr?
Der Sonnenschein und die phantastische Stimmung begleiteten uns auch das ganze Rennen über und mit dieser Euphorie lief es einfach wie geschmiert. Zunächst lief ich mit Bernd ein Stück, aber als dieser die nächsten Termine ausmachte (eventuell ein Hallenmarathon in den Messehallen im Dezember in Kassel?), verlor ich ihn und lief mein eigenes Tempo weiter. Dieses blieb – zu meiner eigenen Überraschung – bis zum Ziel auf jedem Kilometer unter 5:30 Minuten und so schaffte ich es in einer Gesamtzeit von 3:49 h ins Ziel.

Bernd kam kurz später rein (4:13 h) und gemeinsam genossen wir erst mal das „Hütt – Alkoholfrei“. Und das, obwohl es laut Reklame „für Nordhessen gebraut“ ist. Ein bisschen komisch war, dass die Staffelläufer, die das Marathonfeld bunt und schön komplettiert haben, nur ein halbes „Hütt“ abbekommen haben – da fand ich den Veranstalter (oder Sponsor; oder beide) ein bisschen knauserig!

Ein Telefonat mit Mirko ergab, dass er 5:30 h für den heutigen Marathon angepeilt hat (als erfolgreicher Finisher des Rennsteiglaufs am Tag vorher keine schlechte Leistung!) und wir sollten doch schon mal Richtung Berlin aufbrechen – es wäre ja noch eine lange Fahrt.
So blieb mir nur noch übrig, ihm am Telefon „Danke!“ für das schöne Wochenende zu sagen und schließlich würden wir uns 14 Tage später – beim SH-Supertrail im Hunsrück – schon wiedersehen. Ultraläufer sind halt doch wie eine Familie und die Läufe sind die Familientreffen.

Bis zum nächsten Treffen,
Stefan

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Eine Antwort to “Altmis üc – Kassel-Marathon”

  1. Laufmauselke Says:

    Stefan, Du bist ein Wunderkind. 🙂 Das ist ja wieder eine Wahnsinnszeit, die Du da in Kassel gelaufen bist. Und das nach 8 Stunden Ausruhen auf dem Rennsteig, hi, hi, hi.:-)
    Nun erhole Dich. Ich wünsche Dir viel Kraft und Freude für den Hunsrück.
    Liebe Grüße
    Elke

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