Elli iki – Erster Tag in London

Ich sitze auf der Terrasse meines Londoner Hotelzimmers, schaue in den Hinterhof – der im übrigen nicht sehr gepflegt ist – und genieße es einfach, die Zeit zu haben, es mir gut gehen zu lassen. Mit dem Hotel haben wir ziemlich Glück gehabt, denn obwohl die Sauberkeit in manchen Zimmern zu wünschen übrig lässt, lässt es sich hier doch sehr gut aushalten: Wir haben eine komplette Kücheneinrichtung (und diese gestern auch schon benutzt), saubere Handtücher, breite Betten und wirklich eine nette Rezeptionistin (mehr vom Personal haben wir noch nicht kennengelernt).

So, ungefähr 16 Stunden später steige ich wieder ins Bloggen ein, denn kaum hatte ich es mir auf dem Balkon gemütlich gemacht, um ein bisschen zu schreiben, kamen auch schon die Frühstücksgäste aus den anderen Zimmern herein. Da ich aber heute zum Glück noch nicht so kaputt bin, wie gestern, als ich auf mein Zimmer ging, reicht es noch für ein paar Reisebeschreibungszeilen aus.

Die Hinreise hat 1a geklappt. Wir kamen sowohl pünktlich zum Flughafen Tegel, die Maschine war gut befüllt (mit Passagieren und Treibstoff) und die 75 Minuten bis Heathrow vergingen wie im Fluge.
Dann schnell raus aus der Flughafenhalle – wobei das auf Grund der Riesenentfernungen in Heathrow gar nicht so einfach ist – und mitsamt Koffern in die Tube. Dort mussten wir nur ein paar mal umsteigen – wie immer, blicke ich im Londoner U-Bahn-Netz einfach nicht so recht durch, zwischen Picadilly-, District- und Circle-Line – und schon waren wir an der Station „Bayswater“ (unserem Basiscamp) und hatten nur noch 5 Minuten Fußweg zum Hotel.

Dort haben wir uns gleich erst mal die Schlüssel geschnappt um dann, ganz plangemäß, einkaufen zu gehen. Und bei diesem Einkauf fiel uns schon die erste britische Besonderheit ins Auge: Sie bieten überall „Savings“ an. Ganz egal, ob es um Tütensuppen, Büchsenbier oder Herren-Anzüge geht – fast überall heißt es: „Buy 2, get 1 free“ (oder sinngemäß). Das nahm heute schon solche Ausmaße an, dass wir uns an der Kasse beschweren mussten, weil unser Saving nicht mit abgerechnet war auf dem Kassenbonbon. Letztendlich war es unsere eigene Unachtsamkeit, aber etwas komisches hat dieses „Kauf-so-viel-du-kannst“ schon.

Viel mehr war dann auch gar nicht los am ersten Abend – schließlich mussten wir uns noch von der Reise erholen. Deswegen kann ich schon jetzt ruhigen Gewissens und ohne viel auszulassen sagen:
Bis bald, aus der Heimstätte der olympischen Sommerspiele 2012,
Stefan

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Eine Antwort to “Elli iki – Erster Tag in London”

  1. Hoppelchen Says:

    Hallo an den Urlauber,
    ich sende Dir Grüße in die Ferne. Ich werde dir übrigens deine Sachen nicht komplett mit zum Rennsteig bringen, denn ich muss das ja tragen. Und wir sehen uns ja sicher nur morgens in Eisenach beim Start und da wärs ja eher hinderlich. Ich würd nur den Chip abmachen und mitbringen früh, ist das ok?
    So musst du doch irgendwann demnächst nochmal zu uns. Ist doch auch schön.

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