Kirk iki – MIAU 2011

Der MIAU stand an und damit der zweite 100-Meilen-Lauf meines Lebens. Die Alpen waren zwar von München aus noch nicht zu sehen, bauten sich aber metaphorisch schon mal vor uns auf und ließen die erste Vorfreude aufkommen. Um es gleich vorwegzunehmen – und wie ja aus meiner RunningAhead-Statistik auch entnommen werden kann: Ich habe es diesmal leider nicht geschafft. Bei Kilometer 104 musste ich die Segel streichen – aber bis dahin war es ein toller Lauf! Aber, wie immer, schön der Reihe nach.

Los ging das ganze – traditionell – am Siegestor in München. Wie wir dank des WUFF und seines aufklärerischen Quizes wissen, wurde dieses dem Konstantinsbogen in Rom nachempfunden. Schön merken – das VK-M kommt sicher auch irgendwann und falls mir die Fragen ausgehen…. 😉
Sieben Starter (Bernd, Thomas, Andrea, Nobbi, Donielle, Elke und ich) und ein „Mitäufer“ (Slowrunner Jochen, der bis Lenggries mitkommen wollte) hatten sich um die nachtschlafende Zeit von 3 Uhr eingefunden, bereit die Dunkelheit zu erobern. Und natürlich Bernds Papa, der uns – trotz der frühen Stunde – munter auf den Weg schickte. Ein wirklich sympathischer Zeitgenosse!

Schon auf den ersten Kilometern kristallisierten sich zwei Grüppchen heraus – Bernd und Thomas vorneweg und wir anderen hinterher -, sodass wir diese ersten, gemeinsamen Schritte wirklich rundherum genießen konnten. Leider wirklich quasi fast nur die ersten Schritte, denn Elke wurde bald darauf von Magenschmerzen und -krämpfen geplagt. Sie schleppte sich ab Kilometer 10 noch tapfer weiter, aber es wurde schlimmer statt besser und so musste sie leider schon beim 1. VP nach 25 Kilometern aus dem Rennen aussteigen. So traurig!, denn sie hatte sich monatelang auf den großen Lauf vorbereitet und, auch wenn ein bisschen Angst und Respekt vor der Distanz im Spiel war – oder vielleicht auch deswegen -, sich richtig auf das Spektakel gefreut.

Nach dem 1. VP – den Mirko und Mariane 6 Stunden lang besetzt hatten – zerfielen wir relativ rasch noch einmal, sodass ich nur noch mit Jochen durch den Wald trabte und wir die anderen eher sporadisch sahen. So langsam kamen auch die ersten flotten Läufer vorbeigeflitzt und so kam es immer wieder zu netten kurzen Begegnungen.
Wie auch schon bei den ersten beiden Läufen auf dieser Strecke (MIAU 2010 und WUFF) war dieser Abschnitt – zwischen VP 1 und Bald Tölz – eigentlich der schönste. Die Kräfte waren noch da, um den Lauf zu genießen, die Sonne schien, nette Begleitung und es war einfach toll, in der Natur zu sein. Alles, was ich am Laufen mag.

Da die 99 Wörter mal wieder übergelaufen sind, muss es von diesem Bericht wohl im nächsten Artikel noch eine Fortsetzung geben. Dann mit frischer Molke in Rothenrain, Hanka als VP 3 zusammen mit Familie Mücke, Bretonenbrücke und Sylvenstein, Österreichischer Grenze, Fischerwirtin, Hochzeit, und und und…..

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Eine Antwort to “Kirk iki – MIAU 2011”

  1. laufmauselke Says:

    Hallo lieber Stefan, ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung.
    Bis hier her war es schon sehr spannend. Und nun steigt die Spannung täglich.
    Liebe Grüße
    Elke

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