Otuz dört – Flip-Flop – hopp, hopp

Der Berliner Radiosender Star FM hatte zum „1. Berliner Flip-Flop-Rennen“ geladen und wenn so etwas schon in unserer Stadt steigt, können wir es uns natürlich nicht entgehen lassen!
Christ und Jens (zwei Arbeitskollegen von mir) hatten mich auf das Rennen aufmerksam gemacht und Hanka war natürlich als Gute-Seele auch mit vor Ort. Um anzufeuern, zu jubilieren, kleine Wunden zu heilen und einfach um gute Laune zu verbreiten. Ist ihr alles gelungen!

Das Rennen selbst fand zum Glück am Sandstrand statt. Zwar nicht an einem der vielen Seen in Berlin, sondern in „BeachMitte“ (wie sich das Gebiet nennt) – wo Sand für Beachvolleyball aufgeschüttet ist.
Die Strecke war sehr einfach: Einmal um die 3 Felder, die nebeneinander lagen und bitte schön nicht die Kurven schneiden.
Die Regeln waren noch einfacher: Gerannt wird in Flip-Flops und der 1. gewinnt.

Apropos gewinnen: Als Hauptpreis winkte eine Reise nach Mallorca – und das ganze ohne Startgebühr! Das ist schon nett, oder?
Bei wolkenfreiem Himmel liefern Jens, Chris und ich unsere Einführungsrunde und fühlten uns zwar ein bisschen unsicher, aber nicht unwohl in den gummi-labberigen Flip-Flops (ich hatte zum Glück welche von Nicole geborgt bekommen – ich glaube, ich war das erste Mal in meinem Leben in solchen Dingern). Man musste bloß aufpassen, dass man nicht zu viel Sand, der von den Vorderleuten aufgewirbelt wurde, auf einmal einatmet. Sonst verstaubt die Lunge einfach zu sehr und das geht auf die Leistung.

Wir wurden in Staffeln eingeteilt (jeweils ca. 4 Leute) und der Sieger jeder Staffel kam ins Halbfinale. Dort das gleiche und dann schließlich noch mal das Finale. Sprich: Wer alle „seine“ 3 Runden gewinnt, fliegt nach Mallorca.

Chris und Jens waren gleich beim ersten Lauf gemeinsam dran – kein Wunder, denn sie hatten auch die Startnummern „1“ und „2“. Es gab ein knappes Rennen, aber schließlich konnte sich Chris vor Jens durchsetzen – die anderen beiden waren etwas abgeschlagen.


Chris (2. v. r.) und Jens (3. v. r.) – am Start schon eine enge Kiste!

Danach weitere Rennen, bei denen immer deutlicher wurde, dass es gar nicht so einfach ist, die Sandaletten beim Rennen tatsächlich anzubehalten. Das sah beim Probelauf doch noch ganz anders aus…
Nach dem ersten Frauen-Rennen (es gab leider nur 2 Frauenstaffeln) durfte ich dann auch ran. Irgendwie kam ich mir ein bisschen klein vor, aber urteilt selbst 😉


Jungs, gebt ihr mir einen Vorsprung?
Nö!

Der Größenunterschied war aber nicht entscheidend, denn irgendwie schaffte ich es noch auf den ersten 40 Metern, mir die Flip-Flops zwischen die Zehen zu wickeln – komplett 🙂
Ich versuchte es noch mit Nachschleifen, Wieder-Anziehen, Festkrall-Technik, Riemchen-Methode – es half alles nichts: Ein ehrenvoller letzter Platz in meiner Staffel und viel Spaß waren das Ergebnis.

Chris machte es im nächsten Rennen noch besser und setzte sich gegen einige (scheinbare) Favoriten quasi locker durch:


Als ob er sein Leben lang nichts anderes gemacht hätte….

Natürlich feuerten wir Chris auch im Final lauthals an, aber dort musste er sich leider ganz knapp dem durchtrainierten Berliner Flip-Flop-Meister „Aline“ geschlagen geben. Trotzdem: Sensationeller 2. Platz für das Team der data experts gmbh – was haben wir nicht alles für Qualitäten :-D.


Das Beweisfoto – Chris mit dem Pokal für den 2. Platz

Sandige Grüße,
Stefan

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