Otuz bir – Am See II

Die Johannes-Passion läuft im Hintergrund (zur Zeit „Von den Stricken meiner Sünden“) – die Osterzeit kommt unaufhörlich, beschert uns ein paar freie Tage und Zeit, mal wieder die Familie zu besuchen. Eigentlich wollte ich ja bei Sigrid komplett an der Marathonserie „am Berg und im Plänterwald“ teilnehmen – als meine Schwester dann aber so nett gefragt hat, ob ich nicht nach Bremen kommen möchte, konnte ich einfach nicht absagen. Aber dazu kann ich ja später noch ein bisschen schreiben – jetzt erst mal ein Rückblick.

Der Liepnitzsee – einer meiner Lieblingsseen in Brandenburg – war wieder Schauplatz eines Laufes und wie schon vor zwei Jahren kamen meine beiden größten Neffen – Johann und Wieland – mit. Da uns auch Nicole diesmal auf der Strecke begleitete, musste keiner allein laufen und der jeweils schnellere (wechselte zwischendurch mal) konnte mit ihr vorflitzen.

Wie schon zwei Jahre zuvor, hatten wir wieder bestes Wetter erwischt und obwohl ich ein paar Sorgen hatte, ob meine Neffen den Lauf durchhalten würden – wir waren bis auf ein Mal überhaupt nicht gelaufen in den letzten Monaten -, hielten die beiden sehr tapfer und zäh durch! Bloß Wieland hat es ein paar Mal hart erwischt: Unser kleiner Tollpatsch (ich hoffe, er ist mir nicht böse, falls er das hier mal liest ;-)) ist immer wieder hingefallen. Jeweils über dicke Wurzeln gestolpert und da sein Knie ja schon seit einem Unfall am Freitag so weh tat… Au weia!
Um so höher ist einzuschätzen, dass er weitergelaufen ist – bloß wenn wieder Wurzeln auftauchten, mussten wir am Ende schön vorsichtig gehen. Johann fing zwar etwas langsamer an, nach dem vierten(!) Sturz ließ es Wieland dann aber vorsichtiger angehen, und so zog der größere dann noch vorbei und mit Nicole ab und außer Sicht. Sie kamen nach ca. 57 Minuten ins Ziel (4. Platz in der AK für Johann :-)) und Wieland und ich kamen zwei Minuten später. Sieg in der AK für Wieland 😀
Kurz vor dem Ziel erwartete uns noch Florian (der Papa von Johann und Wieland) mit Kamera und meinem kleinsten (und oft: frechsten ;-)) Neffen Gawein.

Für das Abgeben der Startnummer gab es dann noch ein Tombola-Los und wir haben tatsächlich etwas gewonnen! Nicole hat mit ihrer Startnummer ein paar Laufsocken aus dem Topf gefischt – ein schönes Geschenk für ihren Freund Martin, dem die Größe sehr gut passen müsste.

Nach dem Lauf fix zurück nach Berlin, da wir ebenjenen Martin noch vom Flughafen abholen wollten – er kam am Sonntag zurück aus Kalifornien. Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andern Mal erzählt werden.

Be-See-lte Grüße,
Stefan

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s