On üç – Mach´s mit, mach´s nach, …

Am Freitag stand der „Do-it-yourself“-Ultra auf dem Programm. Ja, ja – ihr ahnt es wahrscheinlich schon: Jetzt gehen die Laufberichte los.

Nicole hat kurzfristig noch einen Dienst tauschen können und so konnten Hanka, sie und ich gemeinsam als „kleine Familie“ nach Kiel fahren, in ein hübsches Lauf-Wochenende. Das heißt: So richtig nach Kiel gefahren sind wir nicht, jedenfalls nicht alle drei, denn ich war ja mit den Mitläufern Petra, Affenzahn und René in Neumünster verabredet.

Dank Hankas Navi und E10 im Tank kamen wir auf die Minute pünktlich am Bahnhof in Neumünster an, wo Petra und die beiden Jungs schon mit den Hufen scharrten. Nun hieß es schnell, sich umzuziehen, den Mädels ein letztes Mal zuzuwinken und dann setzte sich unser Tross schon in Richtung Landeshauptstadt in Bewegung.

Da ich den Weg mit den Jungs schon im letzten Jahr gelaufen bin, sollte man meinen, dass wir noch so ungefähr wussten, wo es lang geht. Weit gefehlt! Ich war nicht der einzige mit einem Orientierungssinn wie eine 2-Raum-Wohnung und so schlugen wir einen Weg ein, der uns aber in großzügigen Schleifen nach Kiel führte. Das war am Ende aber auch ganz gut so, weil wir sonst noch ein paar Runden um das Förde-Becken hätten drehen müssen, um unseren Marathon zählbar (sprich: voll) zu machen.

Mit dabei war natürlich der Traditions-Fleischer, der – anders als im letzten Jahr – sogar Frikadellen für uns übrig hatte. Da Petra Vegetarierin ist, blieb mehr für uns übrig 🙂
Auch andere Stationen der Reise erkannten wir wieder, so zum Beispiel den hübschen, gewundenen Pfad kurz vor Negenharrie (gleich hinter Kleinharrie) oder die ARAL-Tankstelle, wo wir uns – kurz vor Kiel – im letzten Jahr noch einen Kaffee gegönnt haben. Ist schon lustig, wie gut sich doch solche kleinen Begebenheiten einprägen und so einige Male habe wir uns dabei erwischt, wie wir sagten: Weißt du noch?

Gut, vielleicht sind wir auch einfach ein bisschen senil und freuen uns, wenn wir etwas wiedererkennen, aber es hat auch einfach Spaß gemacht, sich an die schöne Zeit zu erinnern. Wahrscheinlich ist das das deutlichste Zeichen dafür, dass wir alt werden 😉

Glücklich angekommen – ob alt oder jung – sind wir jedenfalls in Kiel! Die Stadt hat mit einem wunderschönen nächtlichen Panorama aufgewartet und an der Jugendherberge hielten geduldig unsere beiden Helferinnen aus. Danke noch mal an Nicole und Hanka für den warmen Empfang!

Danach nur kurz ein Finisher-Bier, denn wir wollten ja am nächsten Tag in Holtenau schon den nächsten Marathon laufen und waren alle auch schon ein bisschen müde. War halt ein langer, aber schöner Tag, der für Hanka, Nicole und mich in der gemeinsamen Ferienwohnung endete. Doch dazu später.

Selbstgemachte Grüße,
Stefan

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