Yedi – Fahrradtour

Ich versuche nun doch, die Aufholjagd chronologisch zu gestalten, denn dann habe ich zumindest einen Fahrplan und hoffe, kein schönes, wichtiges, herausragendes Ereignis zu verpassen. Schließlich dient dieses Blog ja in erster Linie dazu, euch an den Erlebnissen teilhaben zu lassen.

Da ich ja schon von meiner Schwester, ihrem nicht mehr so dickem Bauch und meiner neuen Nichte (heute wird sie 10 Tage alt) erzählt habe, ist jetzt erst mal die Fahrradtour mit Wieland (19.3.2011) dran. Daran, dass Wieland eigentlich Anfang Oktober Geburtstag hat und das Geschenk für ihn – ein Fahrradanzug – der Anlass für den Ausflug war, merkt man schon, dass wir leider nicht allzu oft dazu kommen, etwas gemeinsam zu unternehmen. Das sind die Schattenseiten, wenn so viele Sachen auf dem Programm stehen (was ich ja grundsätzlich mag): Ich kann mir einfach nicht für alles, was ich machen möchte, Zeit nehmen und Wieland geht es ganz genau so!

Aber genug lamentiert, ich wollte doch berichten! Nachdem wir am Freitag bei Werner Otto fündig geworden sind und Wieland mit schicker 3/4-Hose und Renn-Trikot ausgestattet war, ging es am Samstag morgen los. Da Wieland mein Rennrad nehmen wollte, musste er natürlich auch mit den Klickpedalen klarkommen. Da zeigte sich aber schon das erste Problem: Seine Rennrad-Schuhe schienen zu einem anderen System zu gehören – passten jedenfalls nicht auf meine Pedalen. Aber da mein „kleiner“ Neffe bald genau so groß ist wie ich (und mich nur kurze Zeit später überholt haben wird), konnte ich ihm einfach meine Schuhe leihen und es ging runter zum Üben: Auf- und Absteigen.

Das klingt leichter als es ist, denn mit den Klickpedalen, braucht es doch ein bisschen Übung, bis man mit beiden Füßen sicher in den Pedalen sitzt – und vor allem auch wieder rauskommt, wenn nötig! Ein bisschen vorsichtig war Wieland schon, aber nach einigem Üben, hat er die Sache so gut drauf gehabt, dass er sicher mit einem Schuh „einklinken“ konnte und hat dann den anderen einfach so auf die Pedale gesetzt. Ein paar mal klappte es sogar, dass er mit beiden Schuhen eingeklickt war – das war ihm dann aber doch etwas unheimlich, weil er nicht wusste, ob er rechtzeitig beim Anhalten wieder rauskommt.

Nachdem diese Anfangsschwierigkeiten überwunden waren, ging es auf zur großen Tour – am Ende immerhin knapp 70 Kilometer! Zuerst mal in Richtung Alex, wo ich noch etwas einkaufen wollte und dann immer in Richtung Norden. Zum einen ist es dort ruhiger, als in der Stadt und wir wollten den Weg nach Usedom einschlagen. Natürlich nicht den ganzen, aber wir wussten, dass er uns früher oder später nach Bernau führen würde und dort genau auf das Kaffeehaus Madlen zu! Das ist nicht nur jährlicher Anlaufpunkt der LG Madlen (Nomen est omen! – wieder am 28.5.), sondern auch eines der Lieblingscafés von Wieland. Von dem er das wohl hat?

Nachdem wir zwei uns am Eis gütlich getan hatten, musste das natürlich auch wieder abgestrampelt werden und so stellte Wieland einen Geschwindigkeitsrekord nach dem anderen auf. Wir hätten fast sogar noch die S-Bahn eingeholt – die dann aber doch ein kleines bisschen schneller war…
Gegen 16 Uhr waren wir wieder zu Hause, beide ein bisschen k.o. von der (für uns) ungewohnt langen Tour – aber auch beide froh, über den schönen Tag. Im Sommer machen wir so etwas bestimmt wieder – wenn es denn unsere Kalender zulassen 😉

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