90 – Zurück in Berlin

Merhaba!

Wir sind zurück in Berlin und eigentlich ist gar nicht so viel anders: Gut, die Temperaturen sind ein bisschen niedriger (aber auf keinen Fall kühler – eine Verwechslung, die mir peinlicherweise in einem meiner letzten Beiträge unterlaufen ist. Dabei versuche ich doch genau auf so etwas zu achten!) und die Stadt ist (aus meiner Sicht) hübscher, aber ansonsten ist auch vieles ähnlich: Sehr viele Menschen sprechen deutsch, sehr viele auch türkisch. Es dauert eine kleine Ewigkeit an der Passkontrolle (was kein Problem ist, da die Koffer ja sowieso erst aus dem Flugzeug rollen müssen) und die Menschen lesen bunte Zeitungen.

Es war ein schönes Abenteuer und ich bin froh, auch mal die Türkei kennengelernt zu haben. Am meisten erstaunt hat mich die offensichtlich ehrliche Freundlichkeit der Menschen. Bitte nicht falsch verstehen: Ich hätte nicht erwartet, dass sie nicht freundlich sind, aber in einem Touristenort wie Antalya hätte ich viel eher vermutet, dass es eine geschäftsmäßige Freundlichkeit sein würde, wie in so vielen deutschen Touristenhochburgen, zum Beispiel am Ostseestrand. Vielleicht lag es daran, dass wir noch vor der Saison da waren (und der große Stress noch nicht losgegangen ist), vielleicht aber auch daran, dass sie sich gefreut haben, dass wir es mit ein paar Brocken Türkisch probiert haben („Merhaba“, „Lütfen“, „Tescher Küler“ – dies sehr ausgiebig) – die allermeisten strahlten jedenfalls sofort.

Was zurück bleibt, sind schöne Erinnerungen (zum Beispiel an die knöcheltiefe Pfütze vor dem Start und das befreiende Gefühl, weil die Füße ab diesem Moment einfach nicht mehr nasser werden konnten), neue Pläne und neue Träume. Denn unter anderem habe ich im Kurz-Urlaub das Buch „50 Marathons in 50 States“ von Dean Karnazes gelesen und bin erneut begeistert. Nicht nur von ihm, sondern durch ihn auch vom (Ultra-)Laufen an sich! Badwater wird in dem Buch nur beiläufig erwähnt, aber schon dies hat ausgereicht, um in mir den alten Traum neu zu erwecken und bringt mich dazu, meine Pläne langsam zu konkretisieren. Keine Angst!, in den nächsten 2 Jahren passiert (wahrscheinlich) noch nichts schlimmes, aber ich werde ja wohl noch mal träumen dürfen…

Güle güle,
Stefan

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