54 – 87.160.143.70

Da habe ich ja gerade so noch mal Glück gehabt, dass ich zum einen schonen einen Provider für meine Webseite habe und zum anderen einen Anbieter für meinen Internet-Anschluss. Kurz: Ich habe noch eine abbekommen. Eine IP-Adresse.

Wie ich gerade im Info-Radio gehört habe, wurde genau heute in Florida die ca. 4,3 Milliardste – um damit letzte – IP-Adresse vergeben. Jetzt kann ich also meine Mikrowelle, meinen Backofen und Kaffeemaschine nicht mehr Nachrichten empfangen und senden lassen? Oh je – wie soll ich bloß in Zukunft zurecht kommen?

Nun, zum Glück gibt es IPv6 und auch wenn es (für mich) erst mal ungewohnt aussieht, 2001:0db8:85a3:08d3:1319:8a2e:0370:7344 zu lesen, so wird es wohl in Zukunft so normal werden wie 127.0.0.1. Und dass man diesmal vorausschauend geplant hat, zeigt die Aussage, dass mit dem neuen System 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 Geräte abdecken kann. Das bedeutet (Wikipedia sei dank!), dass pro Quadratmillimeter mindestens 6 mal 1017 Adressen vergeben werden können. So klein können die Kaffeemaschinen gar nicht werden, dass das nicht mehr reicht – wir müssen uns also keine Sorgen mehr machen.

Genauso, wie ein Kollege beim Mittag heute erzählte, dass unser Programm – dank des verwendeten Datumsformats – locker mit 5-stelligen Jahreszahlen umgehen kann. Sehr theoretisch, aber eine lustige Vorstellung, wie die Computerprogramme wohl im Jahr 10.000 aussehen.

Etwas vernerdete Grüße,
Stefan

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