23 – Das war´s

365 Blogeinträge finden hier ihr Ende. Nein, nicht ganz. Denn auch 2010 ist es mir (noch) nicht gelungen, ein Jahr komplett zu durchlaufen. So müssten mir, wenn ich richtig gezählt habe, 3 Blogeinträge zum vollen Umfang fehlen. Da ich zum Nachzählen aber zu faul bin, lege ich einfach mal fest, dass heute der 362. und letzte Text dieses Jahres kommt. Und da ich ja nicht mit Schulden in das neue Jahr gehen will, kommt er auch pünktlich heute zum Silvesterabend.

Wie jedes Jahr scheinen die Stunden zu Silvester vor Mitternacht irgendwie, ja, verzaubert zu sein. Als ich heute um 14 Uhr am Kirchturm vorbei lief und die Turmuhr gerade zwei mal schlug, dachte ich: Noch 10 Stunden im alten Jahr. Und wie der Sand in der Sanduhr, so rieseln auch diese letzten Stunden durch und mit uns hindurch. Das neue Jahr steht in den Startlöchern und will uns zeigen, was es bringt.

Und obwohl ich kein Freund von guten Vorsätzen bin – es ist halt irgendwie Quatsch, sich gerade Silvester etwas vorzunehmen -, kamen mir heute auf dem Weg doch drei gute Vorsätze in den Sinn. Da ich noch nicht ganz so weit mit Brad Blantons Programm bin, kann ich die guten Vorsätze hier noch nicht niederschreiben. Vielleicht klappt das aber schon am nächsten Silvesterabend – auch wenn Radical Honesty keiner der drei Vorsätze ist. Damit ich sie dennoch nicht vergessen kann, habe ich sie mir selbst per E-Mail geschrieben.

Wie auch immer: Ich hoffe, dass eure Vorsätze für 2011 in Erfüllung gehen, dass ihr den Wechsel zwischen den Jahren und Jahrzehnten gut übersteht und sowieso, dass 2011 alles gut wird. Friede sei mit euch!
Stefan

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Eine Antwort to “23 – Das war´s”

  1. Dietrich Says:

    Selbst heute meldet sich der alte Kritikaster – oder Entzauberer (?):

    Gerade die IX. hörend (in einer Übertragung von dort, wo Du vor zwei Jahren im Saal warst) und Deinen Text lesend, kommt der Gedanke wieder hoch:
    Ist diese Zäsur nicht willkürlich?
    Die Römer begannen das Jahr im März, nicht von ungefähr ist deutet Oktober auf achten und Dezember auf zehnten Monat im Jahr.
    Es gibt meines Wissens kein kosmisches Ereignis, welches genau den heutigen Tageswechsel als Jahreswechsel qualifiziert, ein geschichtliches oder religiöses auch nicht.

    Trotz dieser Willkür in der Festlegung freue ich mich.
    Dieser Tageswechsel hat für viele Millionen, wenn nicht Milliarden Menschen ähnlichen Inhalt: Vergangenes resümieren und in gewisser Weise abschließen (wenn es denn möglich ist) und sich auf Kommendes vorbereiten. Geht das nicht über mancherlei intrepretatorische Alleinvertretungsansprüche hinaus …?

    (Kleine Pause beim 4. Satz: Presto – allegro assai, kurz vor Einsatz des Chors. Dieser Chor trägt heute übrigens rot-schwarz, die Farben der Anarchisten; aber überwiegend schwarz, fast wie ein Trauerchor.)

    Diese Gemeinsamkeit ist für mich der eigentliche „Zauber“, denn welche Tage gemeinsamen Innehaltens vieler Menschen verschiedener Religionen und Weltanschauungen gibt es sonst noch?
    Und in wenigen Stunden werden die „Telefondrähte“ glühen …

    Und mir diesen Zauber im australischen oder chilenischen Sommer vorzustellen, fällt mit wirklich schwer; dieser Winter unserer Breiten gefällt mir zum Jahreswechsel sehr gut.

    In diesem Sinne Dir, Deinen Freunden und Blog-Fans nach Deinem „Das war’s“ ein fröhliches „Auf ein Neues!“

    Dietrich

    … und nun geht’s zu „Dinner for One“

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