14 – Laufen in Berlin

Da ich (mal wieder) arg im Rückstand bin mit meinen Blogs, muss ich die Chronologie der Ereignisse etwas außer Acht lassen und erst mal vom heutigen Lauf erzählen.

Sigrid hat wieder zum Marathon im Plänterwald geladen. Ein Ort, ähnlich wie Bernau, der von Wessis und Ossis scheinbar unterschiedlich betont wird. Während ich (und die meisten, die ich kenne) vom Plänterwald (Betonung auf der ersten Silbe) reden, habe ich heute jemanden aus dem Westen Berlins vom Plänterwald reden hören. Nicht wichtig – aber schon seltsam!

Zurück zu Sigrid: Sie hat – wie es sich für ein 100MC-Gründungsmitglied gehört – nicht nur zu einem Marathon geladen, sondern veranstaltet gleich eine ganze Serie dieser. „Speck-weg“ lautet das Motto und dient dazu, den angefutterten Weihnachtsspeck wieder los zu werden. Da mein Speck nicht nur von Weihnachten kommt, habe ich wenig Hoffnung, ihn komplett los zu kriegen, aber ich kann ja mit einer Schicht erst mal anfangen. 4 Läufe umfasst die Reihe, da ich aber Montag und Dienstag arbeiten musste, konnte ich an den ersten beiden Veranstaltungen nicht teilnehmen. Um so schöner war es jedoch, heute ins Geschehen einzusteigen und den herrlich verschneiten Plänterwald durchzuschnaufen. Besonders die ersten Runden waren sehr schön, da hier noch die Kräfte alle da waren und die Strecke noch nicht so rutschig.

Ein Überraschung erwartete mich gleich am Start: Petra von den Streakrunnern war aus Hessen nach Berlin gekommen. Sie war schon die ersten beiden Tage gelaufen und wollte heute ihren dritten Marathon angehen. Leider hat sie am Ende nur 32 Kilometer geschafft, aber nach den Tagen vorher (besonders gestern war es mit viel Neuschnee sehr hart), ist dies eine sehr beachtliche Leistung. Weiterhin waren Silke von den Streakern, Roland vom Mauerweglaufverein, Bernd vom Baltic-Run, Jörg (den ich noch nicht kannte) und natürlich Sigrid am Start. Später bekamen Bernd und ich (wir liefen 37 km gemeinsam – in der letzten Runde musste ich ihn ziehen lassen) noch Gesallschaft von Nassi, die uns ein paar Runden begleitete.

Kurz gesagt: Es war kalt, es war verschneit und es war nach den wenigen Kilometern in den letzten Wochen speziell im letzten Viertel ein echt harter Lauf. Morgen will ich dann auch bei Ausgabe Nummer 4 dabei sein und damit den letzten Marathon dieses Jahres für mich laufen. Ich hoffe, der Muskelkater wird nicht zu groß sein!

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