9 – On the road

Heute – also am 22.12. und nicht am Tag 9 des neuen Rekordes (ich bin noch ein bisschen hinterher mit dem Bloggen) – steht die wahrscheinlich letzte Dienstreise des Jahres an. Es geht nach Schwerin, wo eine Installation durchzuführen ist. Wenn alles gut geht, ist die Arbeit innerhalb einer Stunde erledigt und große Probleme sind – eigentlich – nicht zu erwarten. Da das Produkt aber in diesem Jahr noch abgenommen werden soll und ein paar Konfigurations-Einstellungen und -überprüfungen durchzuführen sind, ist es mir lieber, wenn ich dabei bin, falls doch ein paar unerwartete Meldungen über den Bildschirm huschen.

Als ich neulich die Fahrkarten durchging, die von den Dienstreisen übrig blieben, ging mir auch auf, dass ich in diesem Jahr relativ viel unterwegs war: In Bonn, im Saarland, in Stuttgart (wo ich im Sommer – ganz kurz vor dem großen Aufschrei – das erste Mal von „Stuttgart 21“ gehört habe), in Kiel und natürlich des öfteren in Neubrandenburg, wo der Hauptsitz unserer Firma ist. Und laut den Neubrandenburgern auch die „Hauptstadt“ 😉

Das Reisen zum Kunden – ob für Beratungen oder Installationen – finde ich dabei eine sehr interessante Abwechslung. Man „verliert“ zwar immer mindestens einen Arbeitstag, aber die Ergebnisse sind in dieser direkten Zusammenarbeit wesentlich schneller und besser zu erzielen statt per E-Mail und Telefon. Und schließlich bin ich noch nicht so „schlimm“ dran, wie mein Papa, der in den vergangenen Jahren fast jede Woche von Berlin nach Erfurt fahren musste, um beim Kunden vor Ort zu sein. Solche regelmäßigen weiten Dienstfahrten stressen sicherlich mehr, als wenn eine Dienstreise mal Abwechslung vom Büro-Alltag ist.

Die letzte Frage, die sich dann immer stellt ist noch: Auto oder Bahn. Und da bin ich – speziell seit dem erschreckenden Erlebnis in diesem Jahr auf dem Weg nach Neubrandenburg, als ich durch einen Sekundenschlaf von der Straße abgekommen bin – ganz klar für die Bahn. Ja, auch trotz Verspätungen, Zugausfällen und überfüllten Abteilen in der letzten Zeit (was heute aber hoffentlich nicht vorkommt!), halte ich das Bahnreisen immer noch für eine sehr angenehme, stressfreie Alternative. Außerdem kann man dabei noch etwas am Laptop arbeiten oder die Nase in ein schönes Buch stecken.

Fernreisende Grüße,
Stefan

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