1 – Instabiler Würfel

Jetzt habe ich bestimmt schon Stunden an Rubiks Cube zugebracht. Immer mal hier eine Viertelstunde und da mal 20 Minuten. Die Zeit mit dem kleinen Wunderwürfel vergeht wirklich wie Fluge. Es ist mir auch gar nicht peinlich zu sagen, dass ich die Zeit trotz Anleitung mit dem Würfel zugebracht habe. Na gut, ein bisschen peinlich doch, aber ich kann es erklären.

Die Anleitung, für die Lösung des Zauberwürfels, die ich verwende ist eigentlich sehr übersichtlich und liebevoll gestaltet: Bunte Bilder, ansprechende und verständliche 3D-Darstellungen, was sich wie drehen muss und welchen Zustand der Würfel gerade hat. Und eigentlich ist der Algorithmus auch eindeutig. Jedenfalls wenn man nach den Verfassern geht. Da liegt aber leider die Krux: Ich habe so gut wie immer alles so gemacht, wie es dastand und am Ende hatte der Würfel aber einen Zustand, der gerade nicht auf dem Plan stand.

Dann hieß es wieder: Alles umfummeln, noch mal durchmischen, zurück auf Los und noch mal probieren. Dadurch kann ich jetzt die ersten Lösungsschritte schon recht gut (ich bekomme eine bunte Fläche komplett einfarbig mittlerweile in ein paar Minuten hin – egal, wie der Würfel vorher aussah. Aber umso erstaunlicher erscheinen mir die Sekunden in denen die Speed-Cuber den gesamten Würfel lösen!).

Und dann gestern abend war es soweit: Es haben alle Schritte geklappt (einen davon hatte ich wirklich einfach falsch verstanden), die farbigen Flächen bewegten sich wie von Zauberhand an die richtige Stelle und dann stand er da: Komplett gelöst! Trotz Anleitung hat mich doch ein gewisser Stolz erfüllt – aber ich kann mir nicht vorstellen, wie jemand das ohne Anleitung schafft. Oder wie jemand die Anleitung schreiben konnte, sich also einen allgemeinen Algorithmus ausdenken konnte, fast unabhängig vom Zustand des Würfels.

Der Zustand hielt aber nur für 5 Minuten, dann habe ich noch eine kurze Variation ausprobiert und flutsch – war der Würfel wieder scheckig. Wie lange es dauert, bis er wieder schön einfarbig ist, kann ich noch nicht sagen, denn der erste Versuch scheiterte schon wieder 🙂 Wenn ich es dann aber noch mal geschafft habe, dann will ich auch die Gedanken dahinter verstehen. Auch wenn ich dafür mein räumliches Denken (das sowieso nicht so weit her ist) verknoten muss.

Bunte Grüße,
Stefan

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