9 – Un poco texicano

Es war mal wieder soweit – wir mussten in´s El Loco. Ihr wisst schon: das schärfste Restaurant Berlins.

Anlass war diesmal das Plündern unserer „Zu-Spät-Kommer-Kasse“. Hintergrund ist der, dass ein Kollege und ich eine interne Kasse haben, in die er einzahlen muss (1 Euro), wenn er nach 9 Uhr kommt und ich (25 Cent), wenn er vor 9 Uhr kommt. In den vergangenen Wochen und Monaten hat unsere kleine Sparkasse so zugenommen, dass wir 80 Euro drin hatten und was soll man schon anderes damit anfangen, als schön wegzugehen?

So nahmen wir flux noch Hanka und Monique mit (die allerdings ein wenig später kam, da sie noch schaffen musste) und wurden in Köpenick standesgemäß mit einem warmen „Hallo!“ begrüßt. Der neue Koch („Roger“) wurde gleich aufgeklärt, dass wir „die Truppe mit dem Köstritzer“ seien. Woher er diesen Spitznamen hatte, konnte ich mir wirklich kaum ausmalen und bestellte gleich erst mal ein Köstritzer. Ja und dann haben wir uns diesmal getraut (ich mich zum ersten mal): Her mit den scharfen Saucen! Bitte.

Zunächst die Haussauce. Ein fruchtige Kreation, „magere“ 35.000 Scoville (d.h. man muss einen Liter Sauce mit 35.000 Liter Wasser verdünnen, um keine Schärfe mehr feststellen zu können) und sehr lecker. Wir hatten eigentlich vor uns langsam zu steigern, sagen wir, die nächste Sauce mit 100.000 Scoville zu probieren, aber da holte Heiko schon die Latex-Handschuhe raus und die Flasche vom Schrank. 1.000.000 (in Worten: Eine Million) Scoville stand auf dem Etikett – gleich neben dem Totenkopfsymbol. Aber was soll´s!

Das Gefühl ist ungefähr wie bei einem Rausch. Es geht ganz sachte los – ein Kribbeln auf der Zunge -, breitet sich langsam im Mund aus, steigt in den Kopf und füllt dann den ganzen Körper. Wir hatten jeder nur einen Tropfen von der scharfen Sauce, aber selbst davon konnte man schon high werden. Genial!
Und das gute daran ist, dass die Sauce nicht mal schlecht schmeckt. Man muss sie halt nur sehr vorsichtig genießen….

P.S.: Wer Lust hat, das auch mal zu genießen, der ist eingeladen am 21.12. ins El Loco mitzukommen. Der Wirt hat uns seine Weihnachtsfeiermöglichkeit so schmackhaft gemacht, dass wir dieses Jahr noch mal hinwollen. Also: Anderle, anderle!

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