32 – Ein Drittel Mauer

Eigentlich war es ja geplant, die Mauer komplett an diesem Wochenende abzulaufen. 173 Kilometer in 3 Tagen. Leider kam eine Arbeitsberatung dazwischen und so konnte ich erst heute auf der letzten Etappe einsteigen.

Diese letzte Etappe (über 43,5 km) war aber noch mal besonders schön. Das frühe Aufstehen (5:30 Uhr klingelte der Wecker) war deswegen auch halbwegs zu verkraften. Ich hatte mich mit Ramona verabredet, dass wir die Strecke zusammen ablaufen wollen. Auch sie wollte ursprünglich alle 3 Teile laufen, musste aber auf Grund einer Erkältung auf Tag 1 und 2 verzichten. So machten wir beiden Nachzügler uns also gemeinsam auf die Piste, vom ETAP-Hotel in Hennigsdorf (Norden Berlins) aus. Mit dabei waren bekannte Gesichter wie Petra, Kirsten, Sascha und Micha (vom Baltic Run), Heike und Keule (Transeuropa-Finisher), Rosie (Betreuerin vom Do-it-yourself-Ultra) und viele weitere. Es weitete sich also mal wieder zum Familientreffen aus.

Gelaufen wurde bei dieser Gelegenheit auch noch und netterweise ging es auf dieser Etappe zum großen Teil bekannte Pfade entlang. Zum einen ist ein kleines Stück der Strecke auf meiner „Hausstrecke“ am Bürgerpark in Pankow und zum anderen sind wir das Stück Frohnau -> Brandenburger Tor am 14.3. schon mal abgelaufen. So schlenderten wir also in gemütlichem Tempo durch den Norden Berlins und brachten damit ungewollt Hanka ein wenig in Bedrängnis. Sie stand bei Kilometer 28,5 (S-Bahnhof Wilhelmsruh) und wollte uns die letzten 15 km mit dem Fahrrad begleiten. Da sie allerdings vom 6er-Schnitt ausging (wir hatten tatsächlich ungefähr 7:30 min/km) musste sie wesentlich länger als geplant warten.

Als wir dann gemeinsam vom S-Bahnhof aufbrachen wurde es allerdings ein sehr schöner gemeinsamer Lauf und so wie sich Hanka anhörte, hatte sie auch vorher schon Spaß mit den vielen Bekannten. Ansonsten lief alles wie immer – zu erwähnen ist bloß noch die tolle Organisation durch die LG Mauerweg (besonders die Urkunden für die ersten 3 Plätze waren sehr hübsch) und die perfekten Verpflegungsposten. Ein Lauf zum Weiterempfehlen! Und im nächsten Jahr soll es dann in einem Rutsch rumgehen.

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Eine Antwort to “32 – Ein Drittel Mauer”

  1. ramonarun Says:

    Ich freu mich schon auf den Rutsch im Sommer. 😉

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