36 – Mein Editor & ich

Achtung: Dies ist ein Nerd-Artikel. Dies erkennt man schon daran, dass ich meinen Editor in der Überschrift an erster Stelle nenne.

Darf ich kurz technisch werden? Ach ja – ist ja mein Blog, ich darf also! Ich freue mich total, dass ich endlich ein einfaches Feature in meinem Texteditor gefunden habe. Es ist – hier kann ich ja Werbung durchaus machen – „Notepad ++“, ein Open-Source-Texteditor mit erstaunlichen Fähigkeiten. Für das, was ich gesucht habe, sind diese Fähigkeiten bei weitem nicht notwendig, aber es ist dennoch nett. Es ist – und jetzt lacht mich bitte nicht aus! – der automatische Zeilenumbruch, wenn der Bildschirm voll ist. Ich weiß, MS Word kann das auch, aber ich will nun wirklich kein Word-Dokument aufmachen, nur weil ich gerade mal ein bisschen wenig Internet für meinen Blog zur Verfügung habe. Und siehe da: Im Notepad++ (ich werde übrigens nicht dafür bezahlt, dass ich den Namen so und so oft sage) kann man einfach einstellen, dass die Ansicht nur so weit reicht, dass man nicht horizontal scrollen muss. Schön!

Kommen wir zu etwas ganz anderem: Sprache. Notepad++ hat auch die Möglichkeit, eine eigene Sprachdefinition zu hinterlegen. Damit ist zum Beispiel die automatische Vervollständigung von Ausdrucken möglich, die Prüfung der Syntax (Aufbau des Textes, also Abfolge von Wörtern und Zeichen) und das Hervorheben von bestimmten Ausdrücken („Syntax-Highlighting“). So wird zum Beispiel, wenn der Text-Cursor auf einer Klammer ( steht, die „zugehörige“ Klammer – hier ) – farbig hervorgehoben. So erkennt man schnell den Zusammenhang und kann sich leicht im Text orientieren.

Aber zurück zur Sprache. Seit meinem Experiment, die Wörter im Blog zu zählen, bin ich noch sensibler geworden, was die eigene Verwendung von Wendungen und Ausdrücken angeht. Es müsste eigentlich recht einfach sein, bestimmte Schlüsselwörter im Text – zum Beispiel das berühmte „aber“ – mit einer eigenen Sprachdefinition im Textpad hervorzuheben. Ich probiere es gleich mal aus.

Hmm… Ich konnte zwar die Hintergrundfarbe meiner aktuellen Zeile – die sich durchaus über mehrere Zeilen erstrecken kann – ändern und mir auch „Python“ als Sprache einstellen, aber wie ich eine eigene Sprache definieren kann, habe ich leider nicht gefunden. Und da der Webstick für die Dienstreise immer noch nicht an Bord ist, kann ich Google auch nicht eben mal schnell fragen, wie es geht. Aber eine Idee habe ich noch: Irgendwo im Installationsordner müssen ja die vielen Sprachen definiert sein, die in Notepad++ schon vordefiniert sind. Also mal kurz nachgeschaut…

Okay, so richtig hat es mit „langs.xml“ und „langs.model.xml“ noch nicht funktioniert, aber so schwer kann es nicht sein. Ich melde mich wieder, sobald ich genaueres dazu weiß. Und wenn dann „meine Schlüsselwörter“ erst mal hervorgehoben, herausgestellt und identifiziert sind, dann, ja dann werde ich aber loslegen mit Blog-Einträgen.

Kurzer Nachtrag: Ich bin wieder zu Hause, das Internet ist an und ich merke, dass ich es gar nicht gebraucht hätte. Das Er- und Einstellen einer benutzerdefinierten Sprache ist in Notepad++ noch einfacher als gedacht: Es gibt ein Menü-Icon dafür. So habe ich mir erst mal die „aber“´s hervorgehoben und weitere Operationen werden folgen. Ob die literarische Qualität darunter leidet – das soll die Nachwelt entscheiden.

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