35 – Abgeschnitten

Seit ich Chrome als Standard-Browser verwende, ist mir eine entscheidende Komponente abhanden gekommen: Mein RSS-Reader. Dieser war als Bestandteil meines Firefox in Form eines Add-ons eingebunden und hat mir immer schnell und effizient gezeigt, wenn neue interessante Beiträge, vom 100 MC, der Laufmaus, von Ramona oder von Hanka online waren. Aber kein Problem: Es gibt ja den Google-Reader.

Der Google-Reader macht quasi das gleiche, wie mein früheres Add-on. Er grast das Internet periodisch ab, ob in einem meiner abonnierten Blogs ein neuer Beitrag eingestellt wurde. Und wenn dem so ist, kann wird er mir auf meiner personalisierten Google-Startseite – Moment: Kann es sein, dass ich irgendwie von dem Unternehmen abhänge??? – angezeigt. So weit so gut. Informationen überall verfügbar wo ich und das Internet gerade zusammen sind und ich verpasse also keinen Eintrag mehr. Dachte ich jedenfalls.

Das Dumme war bloß, dass Ramonas Blog – auf Grund von technischen Problemen – zwischenzeitlich umgezogen ist und ich im Reader (den ich ja vorher kaum benutzt hatte) noch die alte Adresse eingespeichert hatte. Es kam mir ja schon merkwürdig vor, dass sie wochenlang nix per Blog von sich hören lässt – aber manchmal geht es ja so. Heute fiel es mir dann endlich auf und so langsam muss ich auch noch meine weiteren Abonnements nachziehen, um wirklich immer auf dem neuesten Stand zu sein.

Und falls Google jetzt irgendetwas von mir noch nicht weiß (oder jemand anders), dann sollen sie mich einfach direkt fragen.

Auskunftsfreudige Grüße,
Stefan

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2 Antworten to “35 – Abgeschnitten”

  1. Dietrich Says:

    Drei kurze Anmerkungen:
    Irgenwie stand das Wort Laufen im Titel diese Blogs …
    Deine Abhängigkeit von Google erinnert mich irgendwie an „1984“ …
    Nachbloggen klappt irgenwie nicht so gut – vielleicht doch ein Stick?

  2. 99woerter Says:

    So ist das irgendwie mit den Themen: Die Auswahl ist doch recht willkürlich. So habe ich zum Beispiel auch vergessen zu berichten, dass ich den schönsten Straßenbahnfahrer Berlins live in Aktion getroffen habe. Aber ich weiß – die Aufholjagden engen die Themenvielfalt immer ein bisschen ein. Ich versuche ja auch mich zu disziplinieren 😉

    Wegen der Google-Verfolgung: Ich versuche ja gerade so zu leben, dass es nichts ausmacht, wenn jemand alles über mich weiß. Das ist meine Definition von Autonomie und es kann sein, dass ich damit angreifbar (oder manipulierbar, was noch schlimmer wäre) werde, aber ich versuche mich so wenig wie möglich unbewusst manipulieren zu lassen. Letztendlich gilt es weiterhin, Handlungen wohlüberlegt abzuwägen, Entscheidungen auf Basis von Fakten und Haltungen zu treffen und generell zu versuchen, ein gutes Leben zu führen.

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