82 – Futtern wie bei Muttern

So ein Rekonvaleszenten-Dasein hat durchaus seine Vorteile: Man kann sich viel ausruhen, wird von anstrengenden Tätigkeiten weitestgehend verschont, ab und zu wird mal nachgefragt, ob es einem auch wirklich gut geht und man kann „futtern bis zum Stillstand der Augen“, wie Ingo sagen würde. Dank der guten Kost meiner Mama, mit Unterstützung von ein, zwei lokalen Lokalen bin ich auch schon wieder auf ca. 60 Kilogramm gemästet. Der erste Lauf in Freiberg („The streak must go on“) war nnoch ein bisschen wackelig auf den Beinen, aber schon am Freitag hat sich gezeigt, dass die alte Kraft zurückkommt und auf der heutigen Runde durch den Stadtwald, war alles schon wieder wie gewohnt, sodass es keinen Grund zur Sorge mehr gibt.

Ich denke, dass ich in der Verfassung auch den Berliner Marathon, der am Ende dieser Woche ansteht, schaffe und mit meinem Freund Sebastian (der seinen allerersten Marathon läuft und ca. 4:15 h laufen will) halbwegs mithalten kann. Schließlich wollen wir zusammen die Stimmung in der Hauptstadt genießen! Und das geht in Berlin so gut, wie ich es sonst nur in Hamburg erlebt habe: Tausende begeisterte Zuschauer, Samba-, Rock- und sonstige Bands, viele nette Mitläufer und ein Zieleinlauf am Brandenburger Tor! Da schlucke ich sogar die völlig übertriebenen Startgebühren – den Berlin-Marathon gibt es halt irgendwie doch nur 1 Mal.

Ganz anders wird es wahrscheinlich schon eine Woche später: Da will ich bei meinem ersten „Öjendorfer“ an den Start gehen. Die Öjendorfer Marathons (im Hamburger Stadteil „Öjendorf“) sind kleine „Vereinsmarathons“ des 100 MC, die in ungefähr monatlichem Abstand stattfinden. Meist sind es 10 bis 30 Starter und somit ein recht überschaubares, gemütliches Feld. Man kennt sich. Damit die Planung in der Form auch klappt, muss ich jedoch nicht nur bei Muttern gut futtern, sondern auch in den kommenden Tagen bei meinem Papa, wo ich den Erholungsurlaub noch ein wenig fortsetze.

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3 Antworten to “82 – Futtern wie bei Muttern”

  1. Sherry Lady Says:

    Na das ist ja schick: erst bei Muddi dann beim Vaddern durchfuttern! Super Plan! Und ich glaube, dass sich Deine Familie sehr darüber freut, dass Du Zeit für sie hast!

    Viel Spaß und liebe Grüße an alle von
    Hanka

  2. Hoppelchen Says:

    Schön, dass es aufwärts geht. 4:15h sind noch relativ flott, halte ich noch für etwas gewagt. Aber Du hast schonr echt – Marathon geht immer. Und ist ja noch ein paar Tage hin.
    Wetter soll schön werden, ich werd Dich wohl nicht sehen, ich bin ja im Ziel bei den Siegern und hab dann mit denen zu tun.
    Aber ich drück die Daumen.

  3. Marianne Says:

    Bin gerade erst zum Lesen deines Berichts gekommen. Trotz vorzeitiger Beendigung hast du Beeindruckendes geleistet. Das Erlebte wirst du sicherlich noch lange in Erinnerung haben.
    Auf jeden Fall scheint es dir wieder besser zu gehen, du denkst ja schon an neue Taten!
    Dann wünsche ich dir für Berlin mal viel Erfolg.
    LG Marianne

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