95 – Ein warmer Empfang

Nun geht das Abenteuer Deutschlandlauf tatsächlich los und zumindest der erste Abend verspricht viele nette Leute, Gespräche und Kilometer. In meiner Hektik heute früh habe ich mich um eine glatte Stunde vertan, aber das war gar nicht so schlecht, da ich dadurch sehr entspannt in Stralsund die Halle suchen konnte. Die war, dank der Ausschilderung mit den berühmtenb „orangenen Pfeilen“ prima zu finden und Joachim – unser Streckenmarkierer – hat hier schon mal eine gute Probe seines Könnens gezeigt. War bis hierher auch nicht allzu schwer, aber es zeigt, dass Ingo und sein Team an vieles denken.

Die verbleibende Zeit nach Registrierung, Gepäckwiegen (ich hätte noch 9 Kilogramm einpacken können, hatte aber einfach keinen Platz mehr) nutzte ich noch für eine kurze Streakrunde (2,2 km) und dann gab es auch schon die erste Ansprache vom Chef. Ingo kannte ich ja bisher nur von E-Mails, in denen er gut organisiert, aber auch schon beinah streng wirkte – zumindest konsequent -, aber die Realität hat einen Fischkopp gezeigt, der vor 17 Jahren nach Schwaben ausgewandert ist und seinen Humor – und Akzent – nicht verloren hat. Was eigentliche eine Zusammenfassung der Regeln und Vorgaben beim Lauf werden sollte, geriet zu einer lustigen Aneinanderreihung von Anekdoten und ich hatte das Gefühl, dass er noch ein paar Stunden so hätte weiterschwatzen können

Aber der nächste Programmpunkt stand ja schon auf dem Plan: Wir mussten ins Dorint-Hotel zur „offiziellen“ Vorstellung (obwohl kaum jemand anderes als die Läufer da war) und natürlich zum Abendessen. Gemütliche zweieinhalb Stunden verbrachten wir dort, erzählten natürlich von gemeinsamen Bekannten und stopften uns vor dem Start morgen noch mal ordentlich den Bauch voll. In anderthalb Stunden wird das Licht in der Halle ausgeknipst (21 Uhr ist Nachtruhe) und dann heißt es: Einmal werden wir noch wach…

P.S.: Stevie empfing mich besonders warm, aber ich konnte seine Näherungsversuche höflich, aber bestimmt, auf ein verbales Niveau beschränken 😉

P.P.S.: WordPress hat den Artikel irgendwie beim ersten mal nicht richtig gespeichert. Deswegen ist die Reihenfolge von 95 und 94 vertauscht. Einfach andersherum denken 😉

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3 Antworten to “95 – Ein warmer Empfang”

  1. Sherry Lady Says:

    Den Bodycheck mit Stevie hätte ich gern gesehn!
    Viel Glück!

    Hanka

  2. ramonarun Says:

    Viel Glück!

  3. Hoppelchen Says:

    Mensch, jetzt bist Du schon auf Rügen unterwegs, vielleicht schon auf der Fähre. Ich kenne diese erste Etappe, ich bin sie schon gelaufen. Sie ist toll. Und es scheint die Sonne, was für ein Auftakt! Alles Gute für Dich.

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