112 – Nomen est omen

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es am Namen liegt, aber bei meinem Streaken in Waren am Freitag – abends, weil Hanka und ich einfach so hungrig waren, dass wir essen mussten vor dem Lauf – traf ich doch tatsächlich einen Günter ohne h und was machte er: er erzählte!

Gemeint ist Günter Antoni, vom 100 MC, den ich bisher nicht kannte, der aber ein sehr sympathischer, offener M70er ist, der auch dieses Jahr den Müritzlauf erfolgreich bewältigt hat. Ich lief gerade, in Gedanken versunken, durch Waren – unter anderem wollte ich auskundschaften, wo ich denn am nächste Morgen hinmüsse -, als mich eine vertraute Stimme anrief: „Na, der läuft ja mal wieder überall!“ Inhaber dieser Stimme war „Affenzahn“ – im bürgerlichen Leben Thomas Radzuweit – vom 100 MC. Ich hatte zwar meinen Streak noch nicht beisammen (erst 548 Meter), aber da musste ich ja nun wirklich anhalten und ein Schwätzchen halten. So sprachen wir über den morgigen Lauf (u.a. fand ich tatsächlich raus, wo ich hin musste) und Günter erzählte vom letzten Thüringen Ultra. Ein scheinbar unerschöpfliches Thema, sodass ich mich nur mit Mühe nach einer Viertelstunde loseisen konnte, um meinen Streak auch tatsächlich auch am Freitag noch zu schaffen.

Ist ja noch mal gut gegangen und so habe ich einen weiteren netten Bekannten, den Hanka und ich bei einem der nächsten Marathons oder Ultras bestimmt wieder treffen werden. Leider nicht beim nächsten Thüringer Ultra, da Günter auf Grund einer Silberhochzeit dann auf sein Lieblingsrennen verzichten muss.

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