162 – Langsam, langsam

Ich will jetzt gar nicht die alte Leier von dem der geht und dem der bleibt anfangen, aber gut tut es trotzdem: Der Schienbeinschmerz schwindet stündlich und in der Erinnerung wird das Ereignis einfach immer größer. Heute konnte ich sogar fast wieder Normalgeschwindigkeit aufnehmen, nachdem ich mich gestern tatsächlich beeilen musste, um meinen Streak zu erhalten. Dreiviertel zwölft (abends!) kam ich hoppelnd-humpelnd aus meiner Haustür – bin mir aber sicher, dass ich in der sensationellen Zeit von einer Viertelstunde noch eine Meile geschafft habe (für 2 km waren es am Ende 16:44 min).

Kurz: Es war knapp, es war lahm, es war schön. Bis auf so ein paar Holzköpfe, die Mitternachts Böller aus dem Fenster schmeißen. Einer ging ungefähr anderthalb Meter von mir in die Luft und ich habe mich ordentlich erschreckt. Dabei war gestern nicht mal ein Deutschland-Spiel. Ich weiß einfach nicht, was die sich dabei gedacht haben!

So langsam geht das Streaken also wieder normal weiter und wieder zeigt sich eine Regel, die auch bei Muskelkater bei mir immer prima funktioniert hat: Wenn es weh tut, erst mal ganz, ganz langsam angehen lassen. Egal, wie schneckenhaft es einem vorkommt – es geht voran. Und nach ein paar Schritten oder ein paar Tagen wird es wieder flüssig.

Rollende Grüße,
Stefan

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