163 – Umzug mit vielen Händen

Umzug mit 7, 12, 20 – ja, ich weiß gar nicht so genau mit wie vielen Leuten. Also noch mal kurz durchzählen: Am Samstag kam der Clary-Teil der Familie aus Richtung Darmstadt an (Anna, Michael, Brendan, Philip, Lukas, Tristan = 6) plus eine Mama (= 7). Sonntags kamen dann Hanka und ich aus Richtung Hamburg nach (=9 ) und Montag dann der Rest der Familie mit meinem Papa und Christoph und Julia (= 12).

Zusätzlich stießen am Montag 4 Umzugshelfer aus Annas Gemeide zu uns (= 16) und am Schluss noch der Fahrer des Umzug-LKWs (= 17). Wenn man dann noch die Elektrik-Helfer vom zweiten Teil hinzuzählt, kommen wir auf tolle 38 Hände, die beim Umzug mitangefasst haben. Und wie es so schön heißt: Viele Hände, schnelles Ende.

Vor lauter Um- und Einzugsrummel habe ich jetzt doch glatt den sehr lässigen Sonntag vergessen. Er begann mit einem Schlemmerfrühstück im Eichbaum mit „Extra-für-uns“-Spiegeleiern. Dazu frisches Mett, literweise Orangensaft mit Fruchtfleisch, Kaffee und natürlich Läufergespräche. Schließlich waren wir nicht die einzigen, die sich an der Strecke einquartiert hatten und so trafen wir beim Frühstück noch 2 Stuttstarter und 2 dänische Garter vom Tripel.

Nach diesem äußerst gemütlichen Tagesauftakt ging es pünktlich um 9:30 Uhr los Richtung Bremen (genauer gesagt: Intschede, bei Blender, bei Achim, bei Bremen), wo Hankas Bruder Ingolf wohnt. Und Hankas Sänfte bis jetzt ihren Aufenthaltsort hatte. Es ist ein einfaches, aber nützliches Konstrukt (die Sänfte – nicht der Bruder!): Ein Gartenstuhl, zwei Tragestangen längs und eine quer, dazu ein paar Abstands- und Feststell-Schrauben und fertig ist das Gerät. Und Hanka hat sie sogar schon einmal erfolgreich ausprobiert. Das Sänftenrennen Mitte August kann kommen!

Eigentlich schon genug Aufregung für einen Tag (und genug Text für einen Blog-Eintrag), aber die FIFA hat den WM-Plan zu unserem Glück so geschickt gestrickt, dass der Gruppenerste der Gruppe D am Sonntag sein Achtelfinale bestreitet. Hätte Deutschland am Samstag gespielt, wäre ich echt in einer Zwickmühle gewesen – oder hätte mit Radio den Marathon laufen müssen. So hatten wir also genügend Zeit, uns mit der ganzen Familie vor dem Fernseher zu versammeln und das tolle Halbfinale zu verfolgen. Spannung, Glück und viele Tore – was will man mehr? Und am nächsten Samstag wird sich hoffentlich auch ein Plätzchen vor einem Empfangsgerät finden lassen, wenn es gegen Messi & Co. geht.

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