186 – Antragstellung-ist-vorbei-Party

… lautete das Motto der Feier, die am Abend bei mir stattfnden sollte. Da ich aber anscheinend etwas suboptimal kommuniziert habe, wurden es bloß 5 Gäste, die zu mir kamen statt der erwarteten 20 (na ja, schätzungsweise erwartet). Natürlich viel zu viele Vorräte, aber nett war es dennoch. Aber von Anfang an.

Der Tag begann auf Nicoles Vorschlag mit einem gemütlichen Brunch in dem stillen Lokal am Kollwitzplatz. Rechts der Markt, links der Brunch und träge, wie die Fliegen in der Sonne räkelten wir uns schätzungsweise 3-4 Stunden in unseren Stühlen. Ab und zu mal zum Büffet, um Käse, Nudeln und Rote Grütze aufzufüllen, aber bitte nicht zu viel bewegen! Es war wieder sehr schön und auch wenn der Brunch mit 8,50 Euro exklusive Getränken etwas teuer ist, ist er doch wärmstens zu empfehlen.

Nach dem Essen schlenderten wir über den Markt und verfügten gleich die ersten Einkäufe für den Abend (u. a. 2 Kilogramm Rhabarber, von dem jetzt noch ca. 1,5 Kilogramm als Kompott da sind) und kutschierten dann geschlossen (Martin, Nicole, Hanka und ich) nach Pankow. Nicole und Hanka halfen mir bei den restlichen Einkäufen (speziell die prozentigen Vorräte mussten wieder aufgefüllt werden) und wir stellten ein leckeres Menü aus Nudelsalat, Reitersuppe und Rhabarberkompott zusammen. Zwischen Wäsche-Aufhängen und letzten Besorgungen noch schnell ein Ründchen um den Majakowskiring laufen und dann konnte es losgehen.

Da wir nur so wenig waren und die Sonne herrlich den Balkon flutete, zogen wir kurzerhand in den Bürgerpark um und ließen es uns mit Badminton, Fußball und Picknick-Decke gut gehen. Ja – das war´s eigentlich schon.

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3 Antworten to “186 – Antragstellung-ist-vorbei-Party”

  1. Ramona Says:

    Was bitte ist eine Reitersuppe?
    Fragende Grüße
    Ramona

    • 99woerter Says:

      Eine Reitersuppe (bzw. „Spanische Reitersuppe“, wie es in meinem Rezeptbüchlein steht) ist so etwas wie Chili con Carne. Man nehme ein paar große Zwiebeln, 3 Peperoni, 1 kg Hackfleisch, 2 große Dosen grüne Bohnen, 1 große Flasche Werder(!)-Ketchup und eine Tube Tomatenmark. Alles mehr oder weniger in einen großen Topf (wobei das Hackfleisch mit den Zwiebeln angebraten wird), ein paar Gewürze drauf, etwas Wasser dazu (damit es so halb-flüssig wird) und 20 min köcheln lassen.

      Geht sehr (!!!) einfach und ist das Standardgericht, wenn ich mehr als 4 Leute zu mir einladen 🙂

  2. Ramona Says:

    Merk ich mir. Das ist was für meine Familie. Für mich könnte ich das gleiche ohne Fleisch (aber z.B. mit Tofu machen).
    Danke für den Tipp! 🙂

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