198 – Um die Hügelgräber

Der Hügelgräbermarathon in Langeln (etwas nördlich Hamburg) ist irgendwie noch so „ins Programm“ gerutscht. Er lag halt gerade am Wegesrand, als ich aus Kopenhagen kam und so habe ich mich kurzerhand bei Arne Franck (der auch den Kaltenkirchener Helmut-Jung-Gedächtnis-Marathon organisiert) angemeldet und bin – trotz des Umstandes, dass eigentlich schon genug Starter gemeldet waren – noch ins Läuferfeld gerutscht.

Angekommen in Langeln regnete es erst mal heftig. Das ist leider nicht verwunderlich, denn wenn man das ganze Jahr über mal hier und mal da einen Marathon läuft, muss ja auch mal einer dabei sein, bei dem es einfach wie aus Kannen gießt. Aber die Vorhersagen der anderen Läufer waren optimistisch (einer hatte sogar schon das Satellitenbild studiert), sodass es zum Start zwar regnen sollte, kurz nachher aber die Wolken nur noch grau am Himmel rumhängen sollten. Und genau so kam es auch: Pünktlich zum Start um 9 Uhr öffnete der Himmel noch mal seine Schleusen und das Wetter zeigte sich von seiner scheußlichsten Seite. Wind, Regen, nasse schwere Klamotten – die Stimmung war trotzdem prima.

Wie immer beim Doppeldecker waren die Schritte am Anfang etwas schwer. Die Beine mussten erst mal überredet werden, dass es wieder losgeht, aber nach einem Kilometer hatten sie sich wieder an das Laufen gewöhnt und verrichteten automatisch ihren Dienst. Und das taten sie so zuverlässig, dass ich für jedes Viertel des Marathons ziemlich genau 1:02 h brauchte (+/- 30 Sekunden) und so kam ich mit 4:07:35 h ins Ziel. Die zweite Hälfte war ich mit Dieter Fromm gelaufen (der auch gern mal als Weihnachtsmann oder in Mönchskutte auf den Laufstrecken unterwegs ist) und wir haben uns so gut unterhalten, dass der schwierige Teil zwischen Kilometer 30 und 37 gar nicht auffiel.

Da das Essen auch noch prima war (es gab so ziemlich alles von Melone über Käsekuchen bis Squeezy-Gel) und sich die schöne flache Strecke (10 Runden vorbei an den Hügelgräbern) locker laufen ließ, war es eine sehr schöne Veranstaltung, liebevoll organisiert und ich werde im nächsten Jahr hoffentlich wieder bei den Hügelgräbern auftauchen.

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