199 – Meine Woche 20/2010

„En dansk uger“ kann man da ja nur sagen, denn natürlich war mein Laufwoche geprägt von Kopenhagen und seinen fröhlichen Begleiterscheinungen. Hier natürlich die Oversigt:

Mo: 2,0 km
Di: 2,0 km
Mi: 15,8 km

Griechischer Rundlauf mit absolut god mad und manga Ouzo.

Do: 2,0 km
Fr: 2,2 km
Sa: 2,0 km
So: 42,195 km

Kopenhagen im Mai. 20 dänische Grad Celsius waren zu verbuchen (die dänischen Grad scheinen dabei etwas kleiner zu sein, denn gefühlt waren es 12 Grad) und es blieb zum Glück trocken. Schon der Weg zum Start war ein Erlebnis: Wir gingen die Vesterbrogade zum H.C.-Andersens Boulevard hinunter und nach und nach strömten immer mehr Läufer dazu. Es war wie in dieser Werbung (ich glaube es war für die Sony Playstation), wo immer mehr Leute sich in den Straßen sammeln und schließlich zu einem Riesenberg verschmelzen. Das reinste Schneeballsystem zum Start hin, bei dem es dann auch ordentlich voll wurde. Aber – und das scheint mir typisch dänisch – es gab kein Gedränge, keine Hektik und auch keine Schieben oder sonstiges. Einfach ein sonniges Volk diese Dänen! Startschuss dann fast pünktlich um 9:30 Uhr, aber bis Silke und ich über die Startmatte kamen, waren schon 7 Minuten vergangen. Zum Glück gibt´s ja die Nettozeit.
Die ersten 21 Kilometer waren einfach nur schön. Im Verbund mit den anderen Läufern liefen wir genau das, was wir uns vorgenommen hatten (6 min/km), konnten die stimmungsvollen Dänen am Straßenrand genießen (nicht so viele, dafür aber umso lauter) und uns die Stadt zu Fuß anschauen. Musikgruppen (Blas-, Swing- und Trommel-Orchester waren dabei) heizten die Stimmung noch extra an. Als wir an der kleinen Meerjungfrau vorbei kamen, erlebten wir eine Überraschung. Wir wussten zwar, dass sie sich in Shanghai zur Expo 2010 rumtreibt, aber ich dachte, sie hätten eine Kopie aufgestellt. Stattdessen steht an ihrer Stelle ein riesiger Storskærm, der die Meerjungfrau in Shanghai filmt. Und zwar genau aus der Perspektive, wie man sie auch im heimischen Hafenbecken sehen würde. Tolle Idee, finde ich.
Nach dem Halben wurde es ein bisschen enger und schwerer und spätestens bei Kilometer 30 mussten wir einen Gang zurücknehmen: Ein bisschen mehr essen und trinken an den Verpflegungspunkten (die super ausgestattet waren, besonders im Ziel!) und auch der Kilometer-Schnitt sank etwas ab. Wir haben den Lauf dennoch gut (wenn ab dort auch etwas schweigsamer) über die Runden gebracht und sind schließlich k.o., aber stolz, ins Ziel mit 4:23:28 h ins Ziel gelaufen. Micha, den wir zwischendurch auf einem parallelen Stück getroffen hatten und der dort ziemlich gut lag (unter 3:30 h), hatte auch einen kleinen Hänger, ist schließlich aber noch mit der tollen Zeit von 3:39:40 h ins Ziel!

Gesamt: 68,2 km

Wöchentliche Grüße,
Stefan

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