210 – Mit und ohne

Eigentlich müsste ich heute von einem Ausflug zur Flämingtherme erzählen, vom Lebowsky im Auto, vom Zusammenstoß mit dem Auto von Frau Möbius, davon, wie wir uns mit lebensverachtendem Schwung die Rutsche herunterstürzten und geschafft zurück nach Berlin fuhren.

Aber ich habe am Dienstag eine Stelle in meinem aktuellen Buch – auch Hans Küng zitiert hier, von einem unbekannten Autor – gelesen, die mir so gut gefallen hat, dass ich sie hier noch mal wiedergeben möchte.


Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich;
Pflicht in Liebe ausgeübt macht beständig.

Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos;
Verantwortung in Liebe ausgeübt macht fürsorglich.

Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart;
Gerechtigkeit in Liebe ausgeübt macht zuverlässig.

Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll;
Erziehung in Liebe ausgeübt macht geduldig.

Klugheit ohne Liebe macht verdrießlich;
Klugheit in Liebe ausgeübt macht verständnisvoll.

Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch;
Freundlichkeit in Liebe ausgeübt macht gütig.

Ordnung ohne Liebe macht kleinlich;
Ordnung in Liebe ausgeübt macht großzügig.

Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch;
Sachkenntnis in Liebe ausgeübt macht vertrauenswürdig.

Macht ohne Liebe macht gewalttätig;
Macht in Liebe ausgeübt macht hilfsbereit.

Ehre ohne Liebe macht hochmütig;
Ehre in Liebe ausgeübt macht bescheiden.

Besitz ohne Liebe macht geizig;
Besitz in Liebe ausgeübt macht freigiebig.

Glaube ohne Liebe macht fanatisch;
Glaube in Liebe ausgeübt macht friedfertig.

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