Mitternacht war vorüber und die Wolken huschten über den Horizont, obwohl sie keiner mehr von ihnen sehen konnte. Längst fröstelten sie, zitterten die Lippen und dennoch spielte sich ein trotziges Lächeln auf den kalten Zügen. Sie hatten nun schon so lange ausgeharrt. Erst in der Abenddämmerung, dann in der Dunkelheit und nun, nun, nach all den Stunden des Wartens war es endlich so weit, dass sie es über sich brachten zu reden.

„Dies wird mein vorerst letzter Blog sein. Ich habe über Dinge nachzudenken und dabei lässt es sich schlecht schwatzen. Ich denke, dass es in einer oder in zwei Wochen losgeht, seid bitte aber nicht enttäuscht, wenn es länger dauert. Ich bin im Moment einfach nur ein bisschen traurig, wohin es sich entwickelt, wenn ich lächle. Und ich glaube, wenn ich traurig bin, schreibe ich nichts Nettes. Und selbst wenn ich etwas Schönes schreibe, ist es irgendwie unaufrichtig. Ich glaube immer noch, dass ich die Welt retten kann, aber ich glaube, nicht mehr heute abend.

Nacht, Schacht!“

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