AABAABAB – Verrückten-Treffen in München

Ich mag es ja eigentlich nicht, eine Gruppe, der ich selbst angehöre, als „verrückt“ oder „irre“ zu bezeichnen – es klingt so nach Aufschneiderei. Als ich gestern allerdings mit Hanka zum „Nudelwettessen“ (ausdrücklicher Programmpunkt beim MIAU) in München ging, fiel mir einfach keine andere Bezeichnung ein. Alle, die da waren, wollten am nächsten Tag 100 Meilen laufen – und das finde ich schon ziemlich abgedreht.

Aber das Schöne ist: Neben dieser kleinen Anomalität – sich auf sehr lange Laufstrecken einzulassen – sind es total nette Menschen. Mit dabei war natürlich Bernd als Organisator, der noch mal den geplanten Ablauf des morgigen Tages durchging und auch die Markierung der Strecke beschrieb (dazu am Lauftag mehr), aber auch viele andere bekannte Gesichter: Silke Stutzke aus dem Streakrunner-Forum (ihr Mann Jörg war in Innsbruck geblieben, wollte uns aber am Sonntag treffen), Grit Seidel (die ich zum ersten Mal letztes Jahr in Bernau gesehen habe), Sascha Pantel – ihn hatte ich in Kienbaum getroffen – und Heike Pawzik aus Rostock – alle vom LG Nord Ultrateam aus Berlin. Schnell schlossen Hanka und ich jedoch auch Bekanntschaft mit einigen anderen Läufern, wie Sabine und Gabi, die eine Trainingsgruppe (Troisdorf) bilden und morgen den ersten Teil zusammen laufen wollten und Hajo Palm – auch von der LG Nord, die mit 7 Läufern die größte Gruppe stellte – unter anderem.

Ein bisschen kam ich mir vor wie ein Scharlatan unter den vielen Langstreckenläufern, da mein längster Lauf bisher „nur“ 107 Kilometer gewesen ist. Wie sich später zeigte, war ich damit allerdings nicht der einzige und schließlich gilt: Jeder hat irgendwann mal angefangen und warum nicht beim MIAU?

Um noch ein bisschen Schlaf und Kraft für den anstehenden Lauf zu bekommen, gingen Hanka und ich relativ früh wieder zu unserem Hotel (5 Minuten vom Marienplatz und trotzdem erschwinglich!), ich streakte noch kurz und da ich noch die ersten Halbzeit von Lüttich – HSV geschaut habe (ein phantastisches Spiel in dieser Halbzeit vom HSV), wurde es dann doch nach 22 Uhr als ich endlich die Augen schloss.

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