AABBAABA – Kalt und dunkel

Wo ich schon mal beim Kreuz-und-quer-Bloggen bin, berichte ich jetzt mal über den Freitag und unseren Gang von Neumünster nach Kiel.

Kurz gesagt: Es hat alles prima geklappt! Nicht nur, dass wir beinahe ganz pünktlich von Arbeit weggekommen bin, nein, es gab auch auf der gesamten Fahrt (ca. 800 km hin und zurück) keinen einzigen Stau. So kamen wir locker pünktlich in Neumünster am Bahnhof an und warteten auf René (der den Lauf organisiert hat) und „Affenzahn“ (Thomas, der andere Mitstreiter). Kurz noch die Sachen verstaut und dann kann es auch schon losgehen. Halt!, wir haben noch keinen Satelliten. Also warten, bis die Wolken ein paar GPS-Richt-Strahlen durchlassen und als im Display von Affenzahns Garmin endlich die Digital-Ziffern aufleuchten, wussten wir: Es kann losgehen.

Und wie es losging: Durch Neumünster war es alles noch recht gemütlich, aber als wir auf´s freie (und stinkende) Land rauskamen, legte Antreiber René ein ganz schön flottes Tempo vor. Affenzahn folgte trotz vorher verputzter Zigarette ganz munter und so fügte ich mich in mein Schicksal und schloss mich dem Tempo an. Schließlich wollten wir ja bis um 21 Uhr bei Sigi in Kiel sein und da hieß es nicht trödeln.

Vorbei an gut gedüngten Feldern (daher der Gestank), ging es über diverse Dörfchen („Großharrie“, „Kleinharrie“, „Wattenbek“) immer in Richtung Nordosten und nach kleineren Stopps an Landfleischereien und Tankstellen, kamen wir im Dunkel und Regen in Kiel an. Das war´s jedoch noch nicht, denn wir mussten noch durch ganz Kiel durch, um nach Holtenau zu kommen. Auf dem Weg nahmen wir natürlich gleich noch ein paar Sehenswürdigkeiten unter die Füße (Strecke vom Zeitsprungmarathon in Kiel, Ostseekai, Strecke vom Kiel-Marathon, Hochbrücke), bevor wir erschöpft, völlig durchnässt und stolz bei Sigi in Holtenau eintrafen.

Dort erwarteten uns nicht nur Hanka und Sigi (mit ihnen hatte ich gerechnet), sondern auch Sigrid, Hajo und „Altkanzler“ Heinz-Helmuth Kohl vom 100 Marathon Club. Kein Wunder also, dass wir uns noch bei einem Erdinger Alkoholfrei gemütlich in der Sportlerklause zusammensetzten und schwatzten. Letztendlich waren wir aber doch ziemlich kaputt und mussten am nächsten Tag alle früh raus, sodass es gegen 22:00 Uhr hieß: Nacht-Schacht!

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