ABAAAAAA – Schlammschlacht am Finowkanal

Sicher wollt ihr die Auflösung der Fragen wissen und ich würde sie euch auch gern sofort in diesem Blog-Eintrag geben. Aber: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Und die „Arbeit“ besteht in diesem Fall darin, über den heutigen Lauf – der 6. Fielmann Naturmarathon – zu berichten. Und wir wollen ja nicht die Themen im Blog vermischen. Auflösung gibt es dann am Montag oder Dienstag – abhängig davon, was sonst noch so alles Spannendes passiert.

Der Lauf in Marienwerder war mal wieder ein Highlight im Vorfrühling. Es war zwar noch nie so kalt wie heute (Temparaturen um den Gefrierpunkt, die Pfützen waren zum großen Teil noch gefroren, ganz zu schweigen von dem Schnee, der überall rumlag) und es war auch noch nie so dreckig, aber es war trotzdem einfach schön. Das lag zum einen daran, dass viele Berliner mit hingefahren sind – Silke, Thomas und Dieter von der Arbeit, dazu Silkes Mann Micha und Nicole und natürlich Hanka als Gute-Seele – sondern auch daran, dass ich unerwartet viele bekannte Gesichter getroffen habe. So zum Beispiel (ich hoffe, ich vergessen nicht zu viele): Silke und Jörg Stutzke (die aus Vorfreude auf den Baltic Run schon fleißig Sticker und Plakate verteilt haben), Sigrid Eichner, Heiko Wendefeuer (vom 100 MC – frisch aus Antalya zurück), Ramona Lindenau (mit Mann Henry und Sohn Florian) und Billy Krause (mit Trainer Hagen Brummlich) von den Streakrunnern, Daniela Dilling (als Dauergast in Marienwerder) und und und.

Der Lauf an sich war sehr schön, aber auch sehr anstrengend: Der Untergrund hat sich auf Grund der Regenfälle in den letzten Tagen und des So-Beinahe-Tauwetters in eine Matsch- und Schlammgrube verwandelt und auf dem ersten Teil der Strecke (der durch den Wald ging), hörte man es immer und den Füßen patschen und ich hatte teilweise das Gefühl, dass ich 3 Kilo Schlamm an den Schuhen habe. Wenn dieser Schlamassel geschafft war (kurz nach der Verpflegungsstelle), kam man auf Asphalt und konnte sich so ein Stückchen erholen. Dann noch kurz am Kanal entlang, zur Kirche in Marienwerder und zurück und schon war eine Runde von 10,5 km geschafft. Die ersten beiden von vier Runden lief ich mit Silke und Thomas (Arbeitskollegen) und durch das Schwatzen vergingen die 2 Stunden wie im Flug. Für Thomas war es der erste offizielle Halbmarathon und ich denke, er kann mit der Zeit von knapp über 2 Stunden sehr stolz auf sich sein. Micha war derweil vorgeflitzt und kam im Halbmarathon nach 1:38 h ins Ziel – Wahnsinn, bei diesen Bedingungen! Am meisten gefreut hat mich aber die Leistung von unserer Kleinsten: Nicole. Wir hatten kollektiv Sorge, ob sie die Strecke überhaupt schafft (ihre weiteste gelaufene Strecke war bisher etwas über 11 km) und als ich im Ziel ankam sagte sie ganz lässig: 2:16 h. Und dazu die komplette Strecke durchgelaufen!

Nach der zweiten Runde wurde es auf Grund der fehlenden Gesellschaft etwas schwerer, aber ich hatte meinen Ehrgeiz entdeckt und hängte mich somit an andere Läufer, die immer mal vor mir auftauchten. Ein paar konnte ich dabei überholen, sodass es nie langweilig wurde und ich ein Tempo von ca. 1:01 h in jeder Runde durchhalten konnte. Belohnung hierfür war am Ende eine Zeit von 4:03:30 h und der dritte Platz in der Altersklasse.

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Eine Antwort to “ABAAAAAA – Schlammschlacht am Finowkanal”

  1. Ramona Says:

    Herzlichen Glückwunsch, Stefan! Da haben ja fast alle Fori’s auf dem Treppchen gestanden. 🙂
    Erhol Dich gut!
    LG, Ramona

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