ABBBABBB – Morgen in Senftenberg

Same story, other day. Genau wie am Abend zuvor waren wieder viele Bekannte in der Halle: Sigrid Eichner, die Weltrekordlerin im Marathonlaufen (Anzahl), Hajo Meyer (der Vorsitzende vom 100 MC), Thomas Radzuweit („Affenzahn“ vom 100 MC), Laufmaus Elke (Streakrunner) als Anfeuerin und und und.

Wir mussten uns ein bisschen beeilen, da wir das Frühstück erst ab 7:15 Uhr bestellen konnten und das Laufen ja schon um 8 Uhr losging. Wir hatten so geplant, dass wir dreiviertel in der Pension aufbrechen und somit 10 vor 8 in der Niederlausitzhalle wären. Klappte auch alles prima und überraschenderweise waren wir auf dem Weg zu dritt. Marc, ein Mitläufer beim Hallenmarathon (Hallen-Premiere für ihn) fragte uns, ob er mitfahren kann („Dann kann meine Frau ausschlafen“) und wir nahmen ihn natürlich gern mit. Er entpuppte sich als sehr sympathischer Läufer aus Hannover und hatte auch auf der Strecke immer ein nettes Wort auf den Lippen.

Angekommen in der Halle musste alles ganz schnell gehen:Startnummer holen, Shirt anziehen, Schuhe schnüren, an den Start und los! Überraschenderweise taten die Muskeln nur die ersten 1-2 Runden weh. Obwohl sie später sehr schwer waren, sodass sich ein Schleich-Schritt fast automatisch einstellte, hatte ich keine muskulären Probleme. Natürlich war es heute viel anstrengender als gestern, wo alles so locker lief, aber es war wieder ähnlich schön. Auf die Schräge habe ich mich kaum noch gewagt (einfach zu kraftzehrend!) und so reihte ich mich bei Überrundungen in Kurven immer hübsch hinten ein und schlich dann auf der langen Geraden vorbei.

Generell lernt man bei einem solchen Lauf Geduld üben. Wenn es nicht so schnell geht, dann hilft es nichts, immer wieder auf die Uhr oder die aktuelle Rundenzahl zu schauen, sondern man muss einfach stetig seine Runden drehen. Schritt für Schritt zum Ziel.

Das „offizielle“ Zeitlimit lag bei 4:30 h (relativ heftig für einen Marathon – speziell bei für die 15 Doppelstarter), aber die Veranstalter ließen noch mit sich reden, sodass der Zielschluss auf 5 h (und wahrscheinlich etwas länger) ausgedehnt wurde. Ich wollte aber natürlich nicht auf solche „Zeit-Almosen“ angewiesen sein und wollte deshalb unter 4:30 h bleiben. Dies habe ich am Ende (wenn auch knapp) geschafft und landete bei 4:29:15 h, womit ich einen sensationellen 1. Platz in der M20 schaffte (als einziger Teilnehmer ;-)).

Als Fazit lässt sich sagen: Ein schönes Laufwochenende, mit alten und neuen Bekannten, tolle Stimmung in der Halle und die Vorfreude auf das nächste Jahr (ich bin schon angemeldet) ist auch schon da.

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2 Antworten to “ABBBABBB – Morgen in Senftenberg”

  1. Ramona Says:

    Hey, Stefan! Ich gratuliere Dir ganz herzlich. Tolle Entwicklung, die Du hier hinlegst!

  2. 99woerter Says:

    Danke, Ramona.

    Dabei versuche ich doch nur schmerzfrei durchzukommen 🙂

    Nein, ehrlich: Ich mache es einfach, weil es Spaß macht und wenn dabei noch die Zeiten, Streckenlängen oder Regenerationsphasen „besser“ werden, dann ist das umso schöner.

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