ABBABBA – Un marathon en group

Ganz am Anfang dieses Artikels muss ein großes Lob an die vielen netten Mitglieder vom vsv77-Lauftreff Borna stehen, die den Marathon mit ihrem Einsatz, ihrer Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit zu einem wunderschönen Erlebnis machten. An der Spitze ist hier natürlich Jens Benndorf – der Hauptorganisator des Marathons – zu nennen, aber auch zum Beispiel Bärbel und Jutta als Fahrradbegleitung sind einfach unschätzbar.

Aber beginnen wir von vorn: Nach meiner Anreise mit der […] schlenderte ich gemütlich durch´s morgendliche Borna, genoß die milde Luft und die Stille der Stadt – nur ein paar einzelne Autos huschten durch die Straßen. Am Sportplatz startete gerade die erste Gruppe (5 h), das heißt für uns würde es eine halbe Stunde später losgehen. Kurz bei Bärbel angemeldet und die Tüte mit Startnummer, Finisher-Shirt, Gutscheinen und einer laminierten DINA3-Karte von der Strecke – insgesamt also eine beachtliche Ausrüstung. Schnell umgezogen und dann ging es auch schon an die Startlinie.

Unsere Gruppe war die zahlreichste, wir waren 16 Läufer und einige der Namen wurden kurz am Anfang genannt – wobei ich zu meiner Schande gestehen muss, dass ich nur ein paar Namen der Mitläufer noch zusammenbekomme (Thomas, Frank, Kurt, Jörg, Reimgard, Anette). Wir begannen mit einer Viertel-Runde auf dem Sportplatz bevor es nach Borna rein ging und fast unmittelbar danach an die Tagebauseen, die uns den ganzen Tag begleiten sollten. Ich lief zunächst neben einem Marathon-Novizen, der die Gegend vom Studium her kannte. Er hatte Mineralogie studiert (an der Bergakademie in Freiberg :-)) und in der Gegend in den Tagebauschächten Untersuchungen durchgeführt. Da diese Besuche aber schon 20 Jahre her waren und er außerdem die Gegend eher 50 Meter tiefer kannte, kam ihm nichts bekannt vor.

Ich fragte meinen Neuling noch ab und zu, wie es geht und bis Kilometer 30 sah es auch noch sehr gut aus, bis dann der Hammer kam. Aber er hat sich gut durchgebissen und auch wenn er im Ziel aussah, wie ein Tischtuch, hat er es noch gut geschafft. So nach und nach vermischte sich die Gruppe immer mehr, mal fotografierte ich und fiel dadurch zurück, mal hielt ich mich zu lange am Pausen-Tisch auf (Tee, Cola und Wasser waren einfach zu lecker, außerdem gab es Toast-Schnitten und Früchte-Riegel) und so kam ich immer mal mit diesem oder jenem ins Gespräch. Unter anderem mit Frank, der sich, auf Befehl von Bärbel, mit mir immer wieder „ransaugte“ (auch er genoss anscheinend die Futterpause etwas länger), damit die Gruppe nicht auseinanderfiele oder auch mit Andreas, der eine Fahrradbegleitung stellte und von seinem üblen Sturz auf der Strecke vor 2 Jahren erzählte (seitdem trägt er einen Sturzhelm!)

Bis Kilometer 30 blieb unsere Gruppe noch relativ gut beisammen (obwohl sich schon langsam zwei Fraktionen herausbildeten), ab da wurden die einzelnen Laufgruppen etwas individueller – die Beine reagieren halt doch bei jedem etwas anders beim Marathon – und so lief ich die letzten 10 Kilometer hauptsächlich mit Jörg. Jörg ist vom Lauftreff in Borna und hatte in den letzten Jahren als Helfer mitgewirkt (also ein prima Weg-Weiser). Er ging heute auch seinen ersten Marathon an und sah noch so fit aus!

Das letzte Stückchen zog sich ein bisschen, da es viel geradeaus ging, aber als wir dann wieder in Borna waren, lief es fast wie von allein. Eintraben ins Stadion, Applaus der Helfer und der Läufer, die vor uns angekommen waren und die schöne Feststellung: Wir hatten uns nur um ca. eine halbe Minute „verspätet“. Wir kamen 15:00:30 Uhr über die Ziellinie – und da sagen immer alle, ich wäre unpünktlich 🙂

Ausklingen ließen wir den Marathon bei Bratwurst und Finisher-Bier (hierfür hatte Jens mit den Startunterlagen Gutscheine ausgegeben) und natürlich wurde sich noch mal ausführlich über die schöne Strecke, die netten Helfer und Begleiter und überhaupt die tolle Organisation ausgelassen. Wenn es im nächsten Jahr (13. November) terminlich passt, bin ich gern wieder mit dabei. Bei einem der schönsten Marathons, que j´ai fait la connaissance.

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Eine Antwort to “ABBABBA – Un marathon en group”

  1. AAABABA – Mein Jahr 2009 « Täglich laufen Says:

    […] hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, […]

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