Tag XXXIII – Schweden-Revue XV

Der letzte Morgen ist gekommen, noch einmal erreicht uns die schwedische Sonne, die über der Ostsee aufgeht. Ein letztes Mal die schwedischen Autobahnen entlang, vorbei an Wäldern und Seen und schwupps sind wir schon in Trelleborg. Der letzte Urlaubstag ist geradezu von Behäbigkeit geprägt: Ein bisschen Aufräumen im Heinz, Quizzen mit Trivial Pursuit, Mittagessen am Fährenhafen, auch ein bisschen Lesen und Ausruhen. Ein schöner Urlaub geht dem Ende entgegen und wird quasi noch ausgeklungen.

Gegen 13 Uhr stellen wir uns dann zur Fähre an, die zwar erst 15 Uhr losfahren soll, aber ob wir auf dem Parkplatz warten oder auf der Fähre ist ja nicht so entscheidend. Und so fließen die letzten Stunden dahin und erst als wir ablegen, das schwedische Festland langsam aus dem Blick verschwindet und die Weite der Ostsee uns empfängt, fällt uns ein: Wir haben die Karten vergessen! Ansichtskarten hatten wir zwar in Hülle und Fülle geschrieben, aber auf unserem Weg quer durch Schweden keinen Briefkasten ausfindig gemacht – oder selbst wenn, dann haben wir ihn nie bewusst wahrgenommen. Da wir aber schon ein gutes Dutzend Marken mit Königin Silvia darauf gekauft hatten, wollten wir die auch nicht einfach verfallen lassen und die Karten in Deutschland einstecken. Zum Glück fand sich eine nette Mitarbeiterin von Scandlines, die uns versprach, die Postkarten auf der schweidischen Seite doch noch dem Briefkasten zuzuführen.

Die Reise über die Ostsee dauerte zwar eine Stunde länger als geplant (eventuell wegen der zu Ende gehenden Hanse-Sail), aber dennoch waren wir guter Laune, entspannt und munter als wir die Fähre schließlich verließen. Wir hatten uns die 7 Stunden Fahrt mit Lesen, Dösen und Essen vertrieben. Ein kleines Problem stellte sich bloß noch: Ich war an jenem 9. August noch nicht mein Pensum gelaufen! Aber auch hier wusste Hanka Abhilfe: Wir fuhren kurz von der Autobahn ab in ein Feriengelände und dort konnte ich zwischen Ferienhäuser und Hotels meine 2 Kilometer abspulen (23:05 Uhr), bevor es auf das letzte Teilstück ging.

Und so endete der Urlaub als wir gegen 1:00 Uhr in Berlin eintrudelten. Müde und zufrieden räumten wir noch die Sachen aus dem Wohnmobil, nahmen letzte Putzarbeiten vor und fielen schließlich kaputt um 2:15 Uhr in die Betten – schließlich war der nächste Tag (zumindest für mich) ein Arbeitstag.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass so ein Wohnmobil-Urlaub sehr schick ist. Es ist so gemütlich, dass man einfach Pause machen kann wo man will, man sucht sich Übernachtungsplätze nach eigenem Gutdünken vor Ort aus, muss nicht lange vorher Hotel und Übernachtungen planen geschweige denn an einem Tag noch eine bestimmte Strecke schaffen, um tatsächlich dann in dem Ort anzukommen. Selbst in den größten Städten blieb unser Heinz wendig und dank der Fahrräder, die wir mithatten, konnten wir nach dem langen Sitzen in der Fahrerkabine uns nachmittags auch noch mal sportlich betätigen. Ein rundherum schöner Urlaub, auch wenn es Hanka leider zwischendurch gesundheitlich nicht so gut ging, und auf jeden Fall weiter zu empfehlen.

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Eine Antwort to “Tag XXXIII – Schweden-Revue XV”

  1. AAABABA – Mein Jahr 2009 « Täglich laufen Says:

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