Tag XLIII – Altes Gedicht

Beim Aus-, Um- und Einräumen meiner Bücher bin ich auf ein Gedicht gestoßen, was ich vor ungefähr einem halben Jahr geschrieben habe. Ich habe keine Ahnung, ob es gut ist (d.h. ich habe schon eine Ahnung, aber eher die, dass es schlecht ist), aber da ich ja in meinem Blog so ziemlich alles schreiben kann, sozusagen meine persönliche Speakers Corner, kann ich hier auch das mal abdrucken:

Was ist´s schon dieses Menschenleben?
Schnell verbraucht und kurz gefühlt.
Mehr scheint´s nichts als ein flücht´ges Beben
Im großen, weiten Weltenbild.

Wie kannst du um den Einzeln weinen,
Wo er doch auch so rasch vergeht?
Nichts scheidet ihn mehr von den Steinen,
die müde auf sein Grab gelegt.

Doch dreh´es um dein Glas und sieh,
Betrachte doch, was sich bewegt!
Erwartung, Heil und Hoffnung viel
wo sich das kleinste Leben regt.

So bricht sich Bahn und Zeit das Leben,
verlachend die Unendlichkeit.
So leb´auch ich lächelnd zum Geben
und bin grob für das End´bereit.

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Eine Antwort to “Tag XLIII – Altes Gedicht”

  1. AAABABA – Mein Jahr 2009 « Täglich laufen Says:

    […] hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, […]

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