Tag XX – Schweden-Revue IV

Bevor es mit dem Urlaubs-Bericht weitergeht, muss ich kurz etwas aktuelles (12. August) einstreuen. Hanka hat mich heute darauf hingewiesen, dass in der nächsten Woche die Müritz auf dem Programm steht und ich bin in den letzten Wochen durchschnittlich so um die 2 Kilometer am Tag gelaufen. Oh je, oh je. Ich muss nachher gleich noch einen Fründer drehen, für die Kondition.

Jetzt aber erst mal schnell weiter. Wir waren buchstäblich in Rostock vor dem Bäcker stehengeblieben und warteten auf die Öffnung dersselben. Das geschah auch nach ein paar Fragen und so fuhren wir mit Heinz, Brötchen und guter Laune in die Gartenstadt. Hankas Mama schaute nicht schlecht, als sie uns so plötzlich vor der Tür stehen sah. Das Ganze verlief dann aber erwartungsgemäß doch ziemlich ruhig. Wir erzählten über die Hochzeit und die bevorstehende Weiterreise, Mama und Papa über einen Ausflug am Nachmittag und so plätscherte der Morgen gemütlich dahin. Eine kleine – wenn auch lästige – Pflicht war noch zu erledigen: Mein Fahrrad, das bereits auf Heinz aufgesattelt war, besaß noch an 100 Prozent seiner Räder einen Platten und so machte ich mich – geradezu im letzten Moment, denn am Nachmittag wollten wir schon durch Kopenhagen radeln – an das Einsetzen der neuen Schläuche (schien mir sicherer als Flicken).

Als alle Räder belüftet, alle Kinder gewaschen und alle Generatoren auf Anhänger gehoben waren, kam die Zeit des Aufbruchs zur Fähre. Dieser und die Überfahrt liefen relativ unspektakulär: Rein in den Bauch, rauf auf´s Deck (Überall Marienkäfer – aber dazu später), rüber über´s Meer, runter unter´s Deck, raus aus dem Bauch. Und dann das erste Mal mit Heinz auf fremden Wegen. Aber an dieser Stelle muss ich wirklich eine Lanze für unser Wohnmobil brechen: Egal ob über Deutschlands Autobahnen, Kopenhagens Innenstadt oder schwedische Wälder: Er hat uns nie im Stich gelassen oder auch nur gemeckert – immer hat er brav auf Gas, Kupplung und Bremse reagiert und alles zur rechten Zeit.

In Kopenhagen hatten wir dann ziemlich großes Glück: Nach einem bisschen Suchen, wo es denn eigentlich zum Zentrum langgeht – dank Hankas Ortskenntnis vom Eisbader-Ausflug ging es etwas schneller als später in Stockholm – fanden wir unmittelbar neben dem Tivoli sofort einen Parkplatz. Mit den Rädern ging es dann am Tivoli vorbei zum Rathaus, über den Markt, in die Altstadt mit vielen Cafés und Kneipen, am Parlament und Königshaus vorbei, immer mal wieder rechts und links, sodass wir ein ganz nettes Bild von Kopenhagen bekamen. Bloß ein was fehlte noch: Den lille Havfrue. Aber obwohl sie nicht einfach zu finden war (sie ist wirklich sehr klein und liegt etwas verborgen außerhalb des Zentrums am Wasser rum), haben wir es dann doch noch geschafft und konnten auch diesen Punkt als abgehakt ansehen. Zur Belohnung gönnten wir uns einen Kaffee in der Nähe des Gefionspringvandet, einem Brunnen in der Nähe. Anschließend frisch gestärkt über die Amalienborg immer in Richtung Zentrum zurück zu Heinz und auf in das Abenteuer Öresund.

Da die hundert Wörter mehr als voll sind, ist für heute erst mal genug – Fortsetzung folgt.

Advertisements

Eine Antwort to “Tag XX – Schweden-Revue IV”

  1. AAABABA – Mein Jahr 2009 « Täglich laufen Says:

    […] hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, […]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s